Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
Startseite
Schächten
Jagd
Tierversuche
Massentierhaltung
Kirche und Tiere
Vegetarismus
Tierschutzunterricht
Weitere Themen
Newsletter
Links
Kontakt
Spenden
Mitgliedschaft
Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SPD blockiert Fortschritte beim Schächten

 

Tierschutz-Aktion „Schneeflocke“
Zur verschleppten Bundesratsinitiative in Sachen Änderung des Tierschutzgesetzes – betäubungsloses Schächten

Aufruf an alle Tierschützer/Tierrechtler in Deutschland, ihre individuelle Wählermacht zu gebrauchen.
Denn: Eine einzelne SCHNEEFLOCKE kann zu einer LAWINE werden. Peter Struck, Vorsitzender der SPD-Bundesfraktion: Es sei „richtig“, dass ein Abgeordneter „nach seinem Gewissen entscheidet.“ (Rheinische Post, 12. März 2008).

Es ist höchste Zeit, in einer konzertierten Aktion Kurt Beck, Ministerpräsident und Bundesratsmitglied, aufzufordern, dass er als SPD-Vorsitzender seinen Tierschutzbeauftragten in der Bundestagsfraktion Dr.med.vet. Priesmeier anleitet, die Bundesratsinitiative gegen das betäubungslose Schächten jetzt endlich in die Praxis umzusetzen. (CDU/CSU haben ihren Anteil bereits geleistet).

Andernfalls werden die unterzeichnenden Tierschützer als mächtiges Wählerpotential der SPD jetzt und in Zukunft ihre Stimme entziehen.

Alle, die sich an der Tierschutz-Aktion SCHNEEFLOCKE beteiligen wollen, senden bitte ihre Zustimmung an den Politischen Arbeitskreis für Tierrechte in Europa – PAKT e.V. (Anschriften siehe oben). Als Einzelperson oder im Namen einer Organisation. PAKT wird die gesammelten Zustimmungen an Kurt Beck und die gesamte SPD-Bundestagsfraktion weiterleiten.


Edgar Guhde
Vors. PAKT e.V.
 

An PAKT e.V.

Düsseldorf


 

PAKT-Aktion "Schneeflocke"

zur verschleppten Bundesratsinitiative Schächten, Änderung des TierSchG bezügl. Erteilung von Ausnahmegenehmigungen nach § 4a Abs. 2 Nr. 2 TierschG

Der ´Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.´ unterstützt diese Aktion von Pakt e.V. vorbehaltlos.

Auf die beigefügte Anlage des Arbeitskreises "Bundespolitiker von SPD, FDP und Linken verhindern Fortschritt beim Schächten" wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich verwiesen.

Ulrich Dittmann / 14.03.2008
Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.

 

 

Bundespolitiker von SPD, FDP und Linken verhindern Fortschritt beim Schächten

Betäubungsloses Schächten, archaisches Kehledurchschneiden von Schlachttieren, ist zweifellos als grauenhafte, vorsätzliche Tierquälerei einzustufen - sonst wäre diese Tötungsart laut regulärem Tierschutzgesetz nicht ausdrücklich verboten.

Der Bundesrat hatte so im Sommer 2007 mit überwältigender Mehrheit eine moderate, ausgewogene Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen, um unnötiges Leiden beim Schächten von Tieren einzudämmen und den Veterinären vor Ort mehr Rechtssicherheit zu geben.

Doch bei den jetzigen Beratungen torpediert die Bundesregierung diese Gesetzesinitiative. Neben FDP und Linke entpuppt sich als Hauptbedenkenträger leider ausgerechnet der Tierschutzbeauftragte(!) der SPD, Tierarzt Dr. Wilhelm Priesmeier, der - ohne Notwendigkeit - besserwisserisch und nörglerisch durch Einbringen der nebulösen Begrifflichkeit “verfassungsrechtliche Bedenken” angestrengt versucht sich als “Verfassungsexperte“ zu profilieren, um die Umsetzung dieser Gesetzesinitiative im Bundestag zu verhindern.

Die Bundestagsrede am 15.02.2008 der SPD-Abgeordneten Mechthild Rawert “.. die SPD ist und bleibt eine Tierschutzpartei”, muss ernsthaften Tierschützern so wie blanker Hohn in den Ohren klingeln.

Solch heuchlerischen Sprechblasen der Bundestagsabgeordneten angesichts ihrem Handeln im Politikeralltag werden als lächerlich, Täuschung und üble Volksverdummung angesehen. Ebenso der Versand von wohlformulierten Besänftigungsschreiben, hehren Absichtserklärungen mit dem Tenor “man bemühe sich um mehr Tierschutz “- wenn man dann in den entscheidenden Beratungen im Bundestag genau das Gegenteil praktiziert! Entsprechende entlarvende Protokolle liegen dem Arbeitskreis vor.

Deutlich muss festgehalten werden: Es handelt sich hier nicht um den Vorstoß eines kleinen Tierschutzvereins aus Kleckersdorf, sondern um eine Bundesratsinitiative - und in diesem Gremium sitzen keinesfalls juristischen Laien und Dummköpfe, wie es die SPD nunmehr indirekt der Länderkammer unterstellt.

Weiterhin bestätigen Rechtsgutachten renommierter Verfassungsrechtler den Gesetzesänderungsantrag der Länder ausdrücklich als absolut verfassungskonform. Und nicht umsonst unterstützen der CDU/CSU Tierschutzbeauftragte Dr. Dieter Jahr, Undine Kurth von den Bündnis90/Grünen, wie auch die Bundestierärztekammer mit großem Engagement diese Gesetzesinitiative. Laut Umfragen sind 79% (!) der Bevölkerung gegen diese entsetzliche Tierquälerei des betäubungslosen Schächt-Schlachtens per “Sondergenehmigung”, die einige wenige moslemische und jüdische Glaubensangehörige beanspruchen.

Eine Praktik Tiere unbetäubt abzumetzeln, steht konträr dem mittlerweile als Staatsziel in der Verfassung verankerten Tierschutz entgegen, fördert eine sich abkapselnde Parallelgesellschaft und desavouiert fortschrittliche, um Integration bemühte Gläubige. Zu hoffen bleibt, dass eine unkritische, von “politischer Korrektheit” geradezu messiashaft durchdrungene multikulturelle Gesellschaft, langsam zu einer solchen realistischen Erkenntnisgewinnung gelangt.

Wie so oft regiert man in Berlin, abgehoben im Elfenbeinturm thronend, nach beschämender Manier am Volk vorbei: Die einen Politiker interessieren sich für die Wolle, die anderen für das Fleisch - doch niemand interessiert sich für die Schafe.-

Es wird in dieser Sache keine Ruhe geben. Tierschutz, der die Quälerei des betäubungslosen Schächtens ausklammert, ist kein Tierschutz.

Schreiben auch Sie an unsere “Volksvertreter”. Teilen Sie ihnen unmissverständlich mit, wie sie Politiker bewerten, die ihre schützende Hand über diese anachronistische entsetzliche Tierschinderei halten : “Siehe, ihr seid nichts, und euer Tun ist nichts, und euch (zu) wählen ist ein Greuel” (Jesaja 41,21)

V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann - Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V. / 14.03.2008 www.arbeitskreis-tierschutz.de und http://schaechten-apg.org  - E-Mail : ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz