Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
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Unsere Aktionen im Überblick:

 

Illegale Nerzfarm in Rahden aufgedeckt und angezeigt - 19.04.2012

Im Rahmen der bundesweiten Recherche des Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V. konnten Verstöße gegen die aktualisierte Tierschutz-Nutztierverordnung auch auf einer der letzten verbleibenden Pelzfarmen in Nordrhein-Westfalen festgestellt werden. Seit Dezember 2011 müssen Nerze für die Pelzproduktion nun mindestens 1 m² Platz zur Verfügung haben – bei einer Mindestgröße des Käfigs von 3 m². Bisher wurden die kleinen Raubtiere auf etwa 0,3 m² eingesperrt. Obwohl die Verordnung nun in Kraft getreten ist, werden die Tiere auf der Anlage in Rahden weiter in den alten Käfigen gehalten: eine Unterschreitung der Mindestvorgaben um das Zehnfache! Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat aufgrund dieses eklatanten Verstoßes gegen geltendes Recht Strafanzeige gegen den Betreiber gestellt.

Weitere Informationen, Presseberichte sowie ein Video mit dem Arbeitskreis-Ermittler Stefan Klippstein finden Sie hier: LINK


Letzte Nerzfarm in Brandenburg muss schließen – Arbeitskreis demonstriert vor Ministerium

 

Am Donnerstag haben Aktivisten der Tierschutz-organisation vor dem Sitz des brandenburgischen Umweltministeriums in Potsdam demonstriert und von der zuständigen Ministerin Anita Tack die sofortige Schließung der Farm gefordert.

Weitere Informationen, Fotos und ein Video von Aktion finden Sie hier: LINK

Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat Strafanzeige gegen den Betreiber der letzten in Brandenburg aktiven Nerzfarm gestellt. Aktuelles Bildmaterial belegt: Die Farm wird derzeit illegal betrieben, außerdem werden Hygienestandards nicht eingehalten. Hier finden Sie die Ergebnisse der Recherche (Fotos und Video).

Um solche Aktionen und Recherchen durchzuführen,
brauchen wir Ihre Unterstützung!

 

 

Aktiv gegen Kaninchenmast: Jetzt kostenlose Aufkleber bestellen!
„Werde zum Lebensretter – iss kein Kaninchenfleisch“
 
- 01.04.2012


Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat die Leitung des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ übernommen, welches er schon lange unterstützt. Das Bündnis setzt sich für die längst überfällige Einführung verbindlicher Haltungsvorschriften für Mastkaninchen ein und fordert von der zuständigen Ministerin die umgehende Abschaffung der tierquälerischen Käfigmast. Derzeit gibt es keine einheitliche, verpflichtende Haltungsvorschrift. Die Lebensbedingungen von Kaninchen in der Mast  werden daher vor allem durch den Profit des Mästers gesteuert: In engen Einzelkäfigen aus Drahtgittergeflecht aneinandergereiht sind Mastkaninchen alles andere als artgerecht untergebracht. Hoppeln, Springen und Graben gehören in Freiheit zum Ausleben ihrer Bedürfnisse, in den kleinen Mastkäfigen können sie sich meist nicht einmal aufrichten. Der Boden der Käfige besteht ebenfalls aus Drahtgitter, damit Kot und Futterreste nicht im Käfig verbleiben. Tief schneiden sich die Gitter in die empfindlichen Pfoten ein, viele Tiere leiden an Entzündungen. Um den Druck zu erhöhen und den Verantwortlichen den dringenden Handlungsbedarf zu verdeutlichen, hat das Tierschutzbündnis nun einen Aufkleber herausgegeben, der an das Leid der Kaninchen erinnert. Ob am Auto, am Arbeitsplatz oder sonstigen prominenten Stellen sorgt ein Blutstropfen in Form eines Kaninchens für Aufmerksamkeit. Beteiligen auch Sie sich an unserer Kampagne! Der Aufkleber kann gegen Erstattung der Portokosten bezogen werden, hier der Bestell-Link

 


Die Zahl der Woche: 30.000.000

Bis zu 30 Millionen Kaninchen werden pro Jahr in Deutschland gegessen. Jedes Jahr werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ca. 41.000 Tonnen Kaninchenfleisch verzehrt. Dies entspricht bis zu 30 Millionen Tieren. Etwa 6000–7000 t Kaninchenfleisch werden demnach importiert, der Rest stammt aus deutschen Kaninchenmastbetrieben, in denen ohne rechtlich verbindliche Mindestvorgaben für die Haltung Kaninchen „produziert“ werden. Zwar müssten die Kaninchenmäster ihre Tiere nach dem Tierschutzgesetz verantwortungsvoll halten und artgerecht versorgen. Da es jedoch keine detaillierte Haltungsverordnung gibt, fehlt hier eine Referenz – die Tiere leiden im Käfig, bevor ihnen das Fell über die Ohren gezogen wird. Der Arbeitskreis humaner Tierschutz fordert daher die Einführung einer Haltungsvorschrift mit eindeutigen Regelungen. Außerdem muss die Käfigmast, die in der Schweiz und Österreich bereits verboten wurde, auch in Deutschland endlich abgeschafft werden! Weitere Informationen auch unter http://www.kaninchenmast.info


AK-aktuell: Die neue Ausgabe ist da!

In diesen Tagen erscheint die aktuelle Ausgabe unseres Mitgliederjournals AK-aktuell. Einiges hat sich verändert – wir hoffen, Ihnen gefällt das neue Bild! Lesen Sie die aktuelle Ausgabe jetzt.


Illegale Pelzfarm: AK schreibt offenen Brief an Minister Remmel

Das Verbot der  tierquälerischen Haltungsbedingungen in der Pelztierzucht ist uns schon seit langem ein großes Anliegen. Im vergangenen Herbst nun ist die Übergangsfrist für einen Teil der aktualisierten Tierschutz-Nutztierverordnung in Kraft getreten, nach der Nerzen in Pelzfarmen deutlich mehr Platz zur Verfügung stehen muss als bisher. Viele Pelzfarmen haben ihren Betrieb eingestellt, da die Käfige um das Zehnfache hätten vergrößert werden müssen. Einige Pelzfarmen jedoch führen ihre Geschäfte unverändert fort. Indem ihre Betreiber sich nicht an die aktualisierte Vorschrift halten, verstoßen sie gegen die Tierschutz-Nutztierverordnung und betreiben ihre Farmen somit illegal. In Nordrhein-Westfalen wurde dies per Gerichtsurteil gegen zwei betroffene Farmer schon bestätigt. Vor diesem Hintergrund hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. den nordrhein-westfälischen Umweltminister in einem offenen Brief aufgefordert, alle in NRW bestehenden Pelztierfarmen unverzüglich zu schließen. Unseren Brief an Herrn Minister Johannes Remmel finden Sie hier.


Das Ministerium hat bereits signalisiert, dass „die Botschaft des Appells das Ministerium erreicht hat.“ Ein weiteres, wichtiges Zeichen für den Erfolg unserer Arbeit!
 

 

 

Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. deckt illegale Nerzfarm in Brandenburg auf – Strafanzeige gestellt und sofortige Schließung gefordert - 25.03.2012

Vor wenigen Tagen ist es dem Recherche-Team vom Arbeitskreis humaner Tierschutz gelungen, die letzte noch in Betrieb befindliche Nerzfarm in Brandenburg aufzuspüren und zu dokumentieren. Tausende Nerze hocken in engen Käfigen, die kaum größer sind als ein Schuhkarton. Die Farm wird illegal betrieben, denn der Betreiber hält sich nicht an das geltende Gesetz, dieses sieht deutlich größere Käfige für die Tiere vor. Vor der Farm befindet sich ein ungesicherter Müllcontainer, der mit Überresten toter Nerze gefüllt ist. Der Eimer ist für Passanten frei zugänglich. Fotos und ein Video von der Farm finden Sie hier. Der Berliner Kurier hat über unsere Recherche ausführlich berichtet, die Story war sogar auf dem Titel, den Bericht finden Sie hier.
Weitere Informationen zur derzeitigen Recherche zum Thema Nerzfarm finden Sie hier.


Zahl der Woche: 1.276

1.276 Euro fehlen uns, um die restlichen Nerzfarmen auf die Einhaltung der neuen Tierschutz-Nutztierverordnung hin zu überprüfen. Leider sind solche Recherchen sehr aufwendig; die Überprüfung einer Nerzfarm kostet uns mit Anfahrt, ggf. Übernachtung und Dokumentation ca. 300 Euro – es müssen noch sieben Farmen geprüft werden. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Hier finden Sie das Spendenbarometer (ganz unten).


Bundestagsabgeordnete angeschrieben

Im Rahmen der aktuellen Kampagne „Religionsfreiheit JA – betäubungsloses Schächten: NEIN“ hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben und ihnen eine Broschüre mit Hintergründen zum Thema Schächten beigelegt. Noch immer werden in Deutschland jedes Jahr Tiere aus religiösen Gründen ohne Betäubung geschächtet. Das heißt, den Tieren wird bei vollem Bewusstsein der Hals mit einem Messer aufgeschlitzt, Muskeln, Schlagadern, Luft- und Speiseröhre durchtrennt. Erstickungsanfälle mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind die Folge. Oft ringen die geschächteten Tiere minutenlang mit dem Tod, versuchen immer wieder aufzustehen oder zu fliehen. Eigentlich verbietet das Tierschutzgesetz eine solche Tierquälerei, doch es können Ausnahmegenehmigungen aus religiösen Gründen beantragt werden.
Der Arbeitskreis hat jetzt alle Bundestagsabgeordneten aufgefordert, diese Ausnahmeregelung aus dem Tierschutzgesetz zu streichen. Weitere Informationen zum Thema Schächten und zur Kampagne finden Sie hier.


Gewinnspiel: Wir verlosen drei Bücher „Peace-Food – Essen für den Frieden“

In seinem Buch „Peace Food“ beschreibt Ruediger Dahlke, wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt und warum uns die Ernährung mit Totem krank macht. Eines von drei Exemplaren, die uns der GU-Verlag zur Verfügung gestellt hat, können Sie gewinnen! Was Sie dafür tun müssen? Schreiben Sie uns, warum Sie auf Fleisch oder auch warum sie komplett auf tierische Produkte verzichten. Wir verlosen die drei Bücher unter allen Einsendungen, die uns per E-Mail oder Post bis zum 31.05.2012 erreichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Kontaktdaten finden Sie am Ende der E-Mail.
 

 

Nerzfarmen stehen vor dem Aus  - 09.03.2012

 

Heute sind etwa 30 Personen dem Aufruf des Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V. gefolgt und haben unter dem Motto „Nicht Nerze, sondern Tierquäler gehören hinter Gitter“ vor dem Verwaltungsgericht in Münster demonstriert. Das Verwaltungsgericht musste sich heute mit dem Thema Nerztierzucht beschäftigen. Seit dem 12.12.2011 muss den Tieren deutlich mehr Platz zur Verfügung gestellt werden, doch die Betreiber halten sich nicht an die Verordnung. Aus diesem Grund überprüft der Arbeitskreis alle noch bestehenden Nerzfarmen auf die Einhaltung der Verordnung. Hält sich ein Betreiber nicht an die Vorgabe, stellt der Verein Strafanzeige, wie z.B. in Gütersloh und Borken.

Weitere Informationen, Fotos, Videos und viele Medienberichte (Zeitung und TV) von der heutigen Aktion finden Sie HIER.

Solche Aktionen sind nur nur zeitaufwendig sondern auch teuer, bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende - vielen Dank.


Kaninchenmast in Deutschland

 

Kaninchenfleisch liegt im Trend, nach den Skandalen um BSE, MKS und Vogelgrippe hat sich der Verzehr von 1995 auf 2010 regelrecht verdoppelt. Unter deutschen Konsumenten gilt das Fleisch als besonders fett  und cholesterinarm, mehr als 25 Millionen Kaninchen werden so jährlich verspeist. Doch wie die Tiere gehalten werden, bleibt für den ahnungslosen Verbraucher meist im Dunkeln verborgen. Lobbyvereinigung und Handelskonzerne suggerieren gerne eine ländliche Tieridylle, doch das Gegenteil ist oftmals der Fall. In engen Käfigen hocken Tausende Kaninchen und warten auf ihren Tod, artgerechte Haltung: Fehlanzeige, das Geschäft mit der Ware Tiere. Der Arbeitskreis beteiligt sich schon seit Jahren an dem Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“. Derzeit führt das Bündnis eine Mail- und Postkartenaktion mit dem Titel „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei“.

Alle Hintergründe finden Sie auf der Kampagnen-Website LINK


Tauben-Projekt

 

Tauben gelten als „Ratten der Lüfte“, ihr Image in der Bevölkerung ist alles andere als positiv besetzt. Doch viele Vorurteile entpuppen sich beim genaueren Hinsehen als Ammenmärchen. Aus diesem Grund betreut der Arbeitskreis humaner Tierschutz in Kooperation mit der Stadt Bad Kissingen und dem örtlichen Tierschutzverein bereits seit 2005 einen Taubenschlag. Wo früher einmal die Schläuche der städtischen Feuerwehr zum Trocknen herunterhingen, verläuft heute der Weg hinauf zum Taubenschlag. Bruni geht diesen Weg mehrmals in der Woche.
Die Treppen, die sich im Turm emporschlängeln, führen auch an den Räumen einer ehemaligen Bedienstetenwohnung vorbei. Jetzt dienen sie als Lager für Taubenfutter und das Allerlei, was zum Betrieb eines Taubenschlages gebraucht wird. Auch fließendes Wasser ist vorhanden. Davon nimmt Bruni in einer Gießkanne gleich etwas mit nach oben, denn auch Tauben haben Durst. Weitere Informationen über den Alltag im Taubenschlag finden Sie HIER.

 

 


Zahl der Woche: 3.064 

So viele Personen haben am Onlineprotest für ein Schächtverbot bisher teilgenommen – vielen Dank für Ihre Hilfe. Wer noch nicht unterschrieben hat, findet hier den LINK.

 

 

Demo in Münster: „Nicht Nerze, sondern Tierquäler gehören hinter Gitter“

 

Am 09.03.2012 finden vor dem Verwaltungsgericht Münster zwei Prozesse gegen Nerzfarmbetreiber statt. Sowohl auf der Nerzfarm in Borken (NRW) als auch auf der Nerzfarm in Hörstel (NRW) werden Tiere in zu kleinen Käfigen gehalten. Seit dem 12.12.2011 muss den Nerzen deutlich mehr Platz zugestanden werden, 3 Quadratmeter pro Tier. Aus Sicht des Arbeitskreises humaner Tierschutz e. V. immer noch zu wenig. Aber dennoch halten sich beide Betreiber nicht an das Gesetz. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz bereits Strafanzeige gegen den Betreiber der Nerzfarm in Borken (und das zuständige Veterinäramt) gestellt.

Am 09.03. ruft die Tierschutzorganisation Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. zur Demo vor dem Verwaltungsgericht auf. Plakate mit dem Spruch „Nicht Nerze, sondern Tierquäler gehören hinter Gitter“ werden derzeit gedruckt. In einem Käfig soll exemplarisch ein Nerzfarmer eingesperrt werden. Auch Fotos von den beiden Nerzfarmen werden auf Plakate gedruckt – wer kommt mit? 

Hier die Anschrift: 

Verwaltungsgericht Münster

Piusallee 38
48147 Münster 

Die Aktion findet am 09.03.2012 ab 10:15 Uhr vor dem Gericht statt (die Prozesse finden um 11:30 Uhr (Nerzfarm Borken) und 12:00 Uhr (Nerzfarm Hörstel) statt). 

Weitere Informationen unter http://www.tierschutzbuero.de/demo-in-munster-%E2%80%9Enicht-nerze-sondern-tierqualer-gehoren-hinter-gitter/

 

 

Illegale Nerzfarmen   -   21.02.2012

Es ist eine in der Regel von der Öffentlichkeit gründlich abgeschirmte Parallelwelt, die sich hinter hohen Zäunen in abgelegenen Waldgrundstücken verbirgt, mit Bewegungsmeldern, Stromzäunen und Stacheldraht zusätzlich gegen unliebsame Besucher gesichert. Pelzfarmen sind Todesfabriken, in denen weltweit jedes Jahr Millionen Tiere wegen ihrer Felle vergast oder erschlagen werden.
Seit Anfang des Jahres überprüft der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V., ob sich deutsche Nerzfarmer an die erweiterte Tierschutz-Nutztierverordnung halten. Seit dem 12.12.2011 muss den Nerzen deutlich mehr Platz zur Verfügung gestellt werden. Aus Sicht des Arbeitskreises humaner Tierschutz ist zwar nur die Freiheit artgerecht, dennoch ist die Vergrößerung der Käfige positiv zu sehen; vor allem vor dem Hintergrund, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Umrüstungen der Nerzfarmen mit erheblichen Kosten für die Betreiber verbunden sind. Viele Farmen sind auch aus diesem Grund im Dezember geschlossen worden. Die restlichen Farmen versuchen offensichtlich, unbemerkt weiterzumachen. Aus diesem Grund recherchiert und dokumentiert der Undercover-Journalist und Pelzfarm-Experte Jan Peifer im Auftrag des Arbeitskreises humaner Tierschutz alle noch bestehenden Nerzfarmen in Deutschland.


Strafanzeige gegen illegale Farmen

Heute hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz Strafanzeigen gegen drei illegale Nerzfarmen gestellt. Dem Verein liegt aktuelles Videomaterial vor, das ganz klar Verstöße gegen das bestehende Gesetz zeigt. So werden z. B. in der Farm in Gütersloh (NRW) Nerze in engen, kleinen Käfigen gehalten. Jedem Tier wird etwa 0,3 m² Platz zugestanden, der Raum eines Schuhkartons, aufgeteilt in einen Drahtkäfig und eine kleine Holzkiste. Immer wieder und wieder drehen sich die Tiere im Kreis, dabei schneidet sich das Drahtgeflecht des Käfigbodens tief in die empfindlichen Pfoten ein. Damit der wertvolle Pelz der Tiere nicht durch Kot verschmutzt wird, haben die Käfige keinen Boden. Kot und Futterreste fallen durch das Gitter auf die Erde. Unter den Käfigreihen türmen sich meist Kot, Fischabfall und Dreck, es stinkt erbärmlich nach Ammoniak und Fisch. In den winzigen Gefängnissen haben Nerze, die in freier Wildbahn als Einzelgänger Reviere der Größe von 10–20 km² bewohnen, nicht einmal den millionsten Teil ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit. Weitere Informationen sowie das Video, welches Jan Peifer auf der Farm in Gütersloh erstellt hat, finden Sie hier.

Der Arbeitskreis hat auch den Leiter des Veterinäramts in Borken angezeigt, dieser hat trotz besseren Wissens bisher die Tierquälerei auf der Nerzfarm in Borken nicht abgestellt. Wie schon im letzten Newsletter berichtet, wird die Nerzfarm in Borken derzeit auch illegal betrieben. Der Arbeitskreis hatte bereits Strafanzeige gegen den Betreiber gestellt.

Schon ab 1 Euro den Tieren helfen

Die Erstellung solcher Anzeigen und die Recherchen/Dokumentation sind leider sehr zeitaufwendig und auch teuer. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Unsere Verwaltungskosten liegen derzeit unter 3 %, das bedeutet, über 97 % der gespendeten Gelder kommen direkt bei den Tieren an! Sie können auch gezielt für unsere Nerzfarm-Recherche spenden, bitte im Verwendungszweck entsprechend angeben bzw. im Spendenformular unter Projekte, Nerzfarm-Recherche anklicken.

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Strafanzeige gegen Nerzfarmer   -   07.02.2012

 

Heute hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. Strafanzeige gegen den Betreiber der Nerzfarm in Borken (NRW) gestellt.

Nerze haben meist ein kurzes und qualvolles Leben in Deutschland. Sie werden auf Farmen in engen Drahtkäfigen gehalten. In freier Wildbahn ist ihr Revier bis zu 20 Quadratkilometer groß – in deutschen Farmen beschränkt sich ihr „Revier“ auf wenige Zentimeter nach vorne und zurück. Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. kritisiert seit Jahren diese Haltung und fordert eine Schließung aller Nerzfarmen. Auch die Politik hatte die Zeichen der Zeit erkannt und änderte vor einigen Jahren die Tierschutznutztierverordnung – allerdings mit langen Übergangsfristen für Betreiber. Am 11.12.2011 endete solch eine Übergangsfrist, und den Nerzen müssen nun deutlich größere Käfige zu Verfügung stehen. Dass die Pelzindustrie mit allen Mitteln versucht, das Gesetz zu umgehen, war abzusehen; schließlich bedeutet mehr Platz für Tiere weniger Profit für den Pelzfarmer. Aber: Gesetz bleibt Gesetz.

Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat den Undercover-Journalisten Jan Peifer Anfang Januar damit beauftragt, alle noch bestehenden Nerzfarmen in Deutschland auf die Einhaltung des Gesetzes hin zu prüfen. In Borken (NRW) konnte der Journalist dokumentieren, dass die Nerze weiterhin in engen Käfigen leiden – ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht. Der Arbeitskreis hat darum heute Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt und das Videomaterial als Beweis vorgelegt. Hier finden Sie den Beweis.

Wir bleiben dran – versprochen!

ZDF WISO hat bereits gestern über das Thema Nerzfarm berichtet, hier finden Sie den TV-Mitschnitt.

Weitere Medien berichten über die Strafanzeige:

Passend zum Thema: Unsere Kollegen von der Albert Schweitzer Stiftung haben eine Online-Petition gegen den Pelzverkauf beim Versandhaus Bader gestartet: Jetzt bei der Petition mitmachen.

Solche Recherchen sind leider sehr zeit- und kostenintensiv, bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende oder Mitgliedschaft.

 

Aus für Nerzfarm in Nettetal (NRW)  - 27.01.2012

Nerze haben meist ein kurzes und qualvolles Leben in Deutschland. Sie werden auf Farmen in engen Drahtkäfigen gehalten. In freier Wildbahn ist ihr Revier bis zu 20 Quadratkilometer groß – in deutschen Farmen beschränkt sich ihr „Revier“ auf wenige Zentimeter nach vorne und zurück. Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. kritisiert seit Jahren diese Haltung und fordert eine Schließung aller Nerzfarmen. Auch die Politik hatte die Zeichen der Zeit erkannt und änderte vor einigen Jahren die Tierschutznutztierverordnung – allerdings mit langen Übergangsfristen für Betreiber. Am 11.12.2011 endete solch eine Übergangsfrist, und den Nerzen müssen nun deutlich größere Käfige zu Verfügung stehen. Dass die Pelzindustrie mit allen Mitteln versucht, das Gesetz zu umgehen, war abzusehen, aber Gesetz bleibt nun mal Gesetz.

Der Arbeitskreis humaner Tierschutz hat den Undercover-Journalisten Jan Peifer Anfang Januar damit beauftragt, alle noch bestehenden Nerzfarmen in Deutschland auf die Einhaltung des Gesetzes hin zu prüfen. Sein Zwischen-Ergebnis ist wenig überraschend: Offensichtlich interessieren sich die Nerzfarm-Betreiber nicht dafür, was Recht und Gesetz in Deutschland ist. Das gilt auch für den Betreiber der Nerzfarm in Nettetal (NRW). Hier konnte der Journalist die Tierhaltung trotz hohem Zaun und Elektrodraht dokumentieren. Die Nerze leben dort weiterhin in den „alten“ engen Käfigen. Der Arbeitskreis hat daraufhin Anzeige erstattet und das erstellte Videomaterial als Beweis vorgelegt. Nun hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden, dass die Farm unverzüglich geschlossen werden muss. Hier finden Sie die Pressemeldung vom Verwaltungsgericht.

Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat das Videomaterial heute veröffentlicht und den Medien zugänglich gemacht, hier finden Sie einen kurzen Zusammenschnitt.

Erste Medien haben bereits berichtet, Link.

Der Arbeitskreis hat bereits weitere Anzeigen gestellt und wird die restlichen Farmen ebenfalls auf die Einhaltung des Gesetzes hin überprüfen. Es müssen noch 11 Farmen überprüft werden. 

Solche Recherchen sind leider sehr aufwendig, die Überprüfung einer Nerzfarm kostet uns mit Anfahrt, ggf. Übernachtung und Anzeigenerstattung ca. 300 Euro.

 Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder Mitgliedschaft

 

 

W i r   h a b e n   e s   s a t t ! 


Arbeitskreis humaner Tierschutz beteiligt sich an Großdemonstration - 21.01.2012

Heute haben Aktivisten des „Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V.“ an der Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin teilgenommen.
Die Demonstration gegen die Agrarindustrie und das von ihr verursachte Tierleid fand bereits zum zweiten Mal anlässlich der „Internationalen Grünen Woche“ statt. Im letzten Jahr nahmen über 22.000 Menschen an der Großkundgebung teil – dieses Jahr waren es sogar noch einige mehr.

Die Aktivisten des Arbeitskreises haben die Kundgebung genutzt, um auf ein häufig vergessenes Thema aufmerksam zu machen: das betäubungslose Schächten von Tieren. Als Schaf, Rind und Huhn verkleidet trugen sie ein Banner mit der Aufschrift „Religionsfreiheit – ja, betäubungsloses Schächten – nein“.
Jedes Jahr wird Tausenden Tieren ohne jegliche Betäubung die Kehle durchgeschnitten. Bei vollem Bewusstsein müssen sie erleben, wie man ihnen die Muskeln, Schlagadern, die Luft- und die Speiseröhre durchtrennt.

Der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ fordert ein gesetzliches Verbot des betäubungslosen Schächtens.

Weitere Fotos von der Aktion finden Sie hier.
Videodokumentation zum Thema Schächten finden Sie hier
 

Einfach und sicher spenden
(Spenden sind steuerlich abzugsfähig)

 

 

Tierische Demonstration vor dem Kanzleramt & Brandenburger Tor

Am 05. Jan. 2012 haben Aktivisten unseres Arbeitskreises verkleidet als Schaf, Rind und Huhn vor dem Kanzleramt und dem Brandenburger Tor in Berlin demonstriert. Sie forderten von der Bundesregierung ein gesetzliches Verbot des betäubungslosen Schächtens. Im Anschluss an die Kundgebung gaben die Aktivisten im Bundestag persönliche Schreiben und Informationen zum Thema Schächten für alle Mitglieder des Deutschen Bundestags ab.

Das betäubungslose Schächten (Schlachten) von Tieren ist eigentlich gemäß Tierschutzgesetz verboten. Jedoch können Ausnahmegenehmigungen für Angehörige von Religionsgemeinschaften erteilt werden, die Gläubigen das Schächten zwingend vorschreiben.

Beim betäubungslosen Schächten werden den Tieren bei vollem Bewusstsein Haut, Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre mit einem Schnitt durchtrennt. Erstickungsanfälle mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind die Folge. Minutenlang ringt das Tier mit dem Tod, versucht immer wieder sich aufzubäumen, aufzustehen oder zu fliehen.  

Wir fordern seit Jahren, dass diese Ausnahmeregelung aus dem Tierschutzgesetz gestrichen wird. Nun hat Bundesverbraucherschutzministerin Aigner eine Reform des Tierschutzgesetzes für das Jahr 2012 angekündigt, unklar ist jedoch bislang, ob sie auch das betäubungslose Schächten verbieten will.

Aus Sicht unseres Vorsitzenden Roman Kriebisch war die Aktion ein Erfolg: „Wir haben auf unser Anliegen aufmerksam machen können und haben den Abgeordneten zahlreiche Informationen zum Thema Schächten zukommen lassen. Wir hoffen, dass sie dies zum Anlass nehmen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich für ein Schächtverbot einzusetzen.“

Auch zahlreiche Medienvertreter waren gestern bei der Aktion vor Ort und haben umfangreich berichtet – sogar das Fernsehen war da. Hier finden Sie eine Auswahl der Berichte:

BILD online 
RBB-Aktuell (TV-Mitschnitt) 
Berliner Umschau
Welt 
Diashow mit Fotomaterial

Damit wir auch in Zukunft solche Aktionen durchführen können, brauchen wir Ihre Unterstützung – bitte spenden Sie uns. Vielen Dank auch im Namen der Tiere.
(Spenden sind steuerlich abzugsfähig)