














| |
Unsere Aktionen im Überblick:
|
Illegale Nerzfarm in Rahden aufgedeckt und angezeigt
- 19.04.2012
Im
Rahmen der bundesweiten Recherche des Arbeitskreises
humaner Tierschutz e.V. konnten Verstöße gegen die
aktualisierte Tierschutz-Nutztierverordnung auch auf
einer der letzten verbleibenden Pelzfarmen in
Nordrhein-Westfalen festgestellt werden. Seit Dezember
2011 müssen Nerze für die Pelzproduktion nun mindestens
1 m² Platz zur Verfügung haben – bei einer Mindestgröße
des Käfigs von 3 m². Bisher wurden die kleinen Raubtiere
auf etwa 0,3 m² eingesperrt. Obwohl die Verordnung nun
in Kraft getreten ist, werden die Tiere auf der Anlage
in Rahden weiter in den alten Käfigen gehalten: eine
Unterschreitung der Mindestvorgaben um das Zehnfache!
Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat aufgrund
dieses eklatanten Verstoßes gegen geltendes Recht
Strafanzeige gegen den Betreiber gestellt.
Weitere Informationen, Presseberichte sowie ein Video
mit dem Arbeitskreis-Ermittler Stefan Klippstein finden
Sie hier: LINK
Letzte Nerzfarm in
Brandenburg muss schließen – Arbeitskreis demonstriert
vor Ministerium

Am Donnerstag haben Aktivisten der
Tierschutz-organisation vor dem Sitz des
brandenburgischen Umweltministeriums in Potsdam
demonstriert und von der zuständigen Ministerin Anita
Tack die sofortige Schließung der Farm gefordert.
Weitere Informationen, Fotos und ein
Video von Aktion finden Sie hier: LINK
Der Arbeitskreis humaner Tierschutz
e.V. hat Strafanzeige gegen den Betreiber der letzten in
Brandenburg aktiven Nerzfarm gestellt. Aktuelles
Bildmaterial belegt: Die Farm wird derzeit illegal
betrieben, außerdem werden Hygienestandards nicht
eingehalten.
Hier finden Sie die Ergebnisse der Recherche (Fotos
und Video).
Um solche Aktionen und
Recherchen durchzuführen,
brauchen wir Ihre Unterstützung!
|
|
Aktiv gegen
Kaninchenmast: Jetzt kostenlose Aufkleber bestellen!
„Werde zum Lebensretter – iss kein Kaninchenfleisch“
- 01.04.2012
Der
Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat die Leitung des
Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“
übernommen, welches er schon lange unterstützt. Das
Bündnis setzt sich für die längst überfällige Einführung
verbindlicher Haltungsvorschriften für Mastkaninchen ein
und fordert von der zuständigen Ministerin die umgehende
Abschaffung der tierquälerischen Käfigmast. Derzeit gibt
es keine einheitliche, verpflichtende
Haltungsvorschrift. Die Lebensbedingungen von Kaninchen
in der Mast werden daher vor allem durch den Profit des
Mästers gesteuert: In engen Einzelkäfigen aus
Drahtgittergeflecht aneinandergereiht sind Mastkaninchen
alles andere als artgerecht untergebracht. Hoppeln,
Springen und Graben gehören in Freiheit zum Ausleben
ihrer Bedürfnisse, in den kleinen Mastkäfigen können sie
sich meist nicht einmal aufrichten. Der Boden der Käfige
besteht ebenfalls aus Drahtgitter, damit Kot und
Futterreste nicht im Käfig verbleiben. Tief schneiden
sich die Gitter in die empfindlichen Pfoten ein, viele
Tiere leiden an Entzündungen. Um den Druck zu erhöhen
und den Verantwortlichen den dringenden Handlungsbedarf
zu verdeutlichen, hat das Tierschutzbündnis nun einen
Aufkleber herausgegeben, der an das Leid der Kaninchen
erinnert. Ob am Auto, am Arbeitsplatz oder sonstigen
prominenten Stellen sorgt ein Blutstropfen in Form eines
Kaninchens für Aufmerksamkeit. Beteiligen auch Sie sich
an unserer Kampagne! Der Aufkleber kann gegen Erstattung
der Portokosten bezogen werden,
hier der Bestell-Link
Die Zahl
der Woche: 30.000.000
Bis zu 30 Millionen
Kaninchen werden pro Jahr in Deutschland gegessen. Jedes
Jahr werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
ca. 41.000 Tonnen Kaninchenfleisch verzehrt. Dies
entspricht bis zu 30 Millionen Tieren. Etwa 6000–7000 t
Kaninchenfleisch werden demnach importiert, der Rest
stammt aus deutschen Kaninchenmastbetrieben, in denen
ohne rechtlich verbindliche Mindestvorgaben für die
Haltung Kaninchen „produziert“ werden. Zwar müssten die
Kaninchenmäster ihre Tiere nach dem Tierschutzgesetz
verantwortungsvoll halten und artgerecht versorgen. Da
es jedoch keine detaillierte Haltungsverordnung gibt,
fehlt hier eine Referenz – die Tiere leiden im Käfig,
bevor ihnen das Fell über die Ohren gezogen wird. Der
Arbeitskreis humaner Tierschutz fordert daher die
Einführung einer Haltungsvorschrift mit eindeutigen
Regelungen. Außerdem muss die Käfigmast, die in der
Schweiz und Österreich bereits verboten wurde, auch in
Deutschland endlich abgeschafft werden! Weitere
Informationen auch unter
http://www.kaninchenmast.info
AK-aktuell: Die neue Ausgabe ist da!
In diesen Tagen erscheint die
aktuelle Ausgabe unseres Mitgliederjournals AK-aktuell.
Einiges hat sich verändert – wir hoffen, Ihnen gefällt
das neue Bild! Lesen Sie die aktuelle Ausgabe
jetzt.
Illegale
Pelzfarm: AK schreibt offenen Brief an Minister Remmel
Das
Verbot der tierquälerischen Haltungsbedingungen in der
Pelztierzucht ist uns schon seit langem ein großes
Anliegen. Im vergangenen Herbst nun ist die
Übergangsfrist für einen Teil der aktualisierten
Tierschutz-Nutztierverordnung in Kraft getreten, nach
der Nerzen in Pelzfarmen deutlich mehr Platz zur
Verfügung stehen muss als bisher. Viele Pelzfarmen haben
ihren Betrieb eingestellt, da die Käfige um das
Zehnfache hätten vergrößert werden müssen. Einige
Pelzfarmen jedoch führen ihre Geschäfte unverändert
fort. Indem ihre Betreiber sich nicht an die
aktualisierte Vorschrift halten, verstoßen sie gegen die
Tierschutz-Nutztierverordnung und betreiben ihre Farmen
somit illegal. In Nordrhein-Westfalen wurde dies per
Gerichtsurteil gegen zwei betroffene Farmer schon
bestätigt. Vor diesem Hintergrund hat der Arbeitskreis
humaner Tierschutz e.V. den nordrhein-westfälischen
Umweltminister in einem offenen Brief aufgefordert, alle
in NRW bestehenden Pelztierfarmen unverzüglich zu
schließen. Unseren Brief an Herrn Minister Johannes
Remmel finden Sie
hier.
Das Ministerium hat bereits signalisiert,
dass „die Botschaft des Appells das Ministerium erreicht
hat.“ Ein weiteres, wichtiges Zeichen für den Erfolg
unserer Arbeit!
|
|
Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. deckt illegale
Nerzfarm in Brandenburg auf – Strafanzeige gestellt und
sofortige Schließung gefordert -
25.03.2012
Vor
wenigen Tagen ist es dem Recherche-Team vom Arbeitskreis
humaner Tierschutz gelungen, die letzte noch in Betrieb
befindliche Nerzfarm in Brandenburg aufzuspüren und zu
dokumentieren. Tausende Nerze hocken in engen Käfigen,
die kaum größer sind als ein Schuhkarton. Die Farm wird
illegal betrieben, denn der Betreiber hält sich nicht an
das geltende Gesetz, dieses sieht deutlich größere
Käfige für die Tiere vor. Vor der Farm befindet sich ein
ungesicherter Müllcontainer, der mit Überresten toter
Nerze gefüllt ist. Der Eimer ist für Passanten frei
zugänglich. Fotos und ein Video von der Farm finden Sie
hier. Der Berliner Kurier hat über unsere Recherche
ausführlich berichtet, die Story war sogar auf dem
Titel, den Bericht finden Sie
hier.
Weitere Informationen zur derzeitigen Recherche zum
Thema Nerzfarm finden Sie
hier.
Zahl der
Woche: 1.276
1.276 Euro fehlen
uns, um die restlichen Nerzfarmen auf die Einhaltung der
neuen Tierschutz-Nutztierverordnung hin zu überprüfen.
Leider sind solche Recherchen sehr aufwendig; die
Überprüfung einer Nerzfarm kostet uns mit Anfahrt, ggf.
Übernachtung und Dokumentation ca. 300 Euro – es müssen
noch sieben Farmen geprüft werden. Bitte unterstützen
Sie uns mit einer Spende.
Hier finden Sie das Spendenbarometer (ganz unten).

Bundestagsabgeordnete angeschrieben
Im Rahmen der
aktuellen Kampagne „Religionsfreiheit JA –
betäubungsloses Schächten: NEIN“ hat der Arbeitskreis
humaner Tierschutz alle Bundestagsabgeordneten
angeschrieben und ihnen eine Broschüre mit Hintergründen
zum Thema Schächten beigelegt. Noch immer werden in
Deutschland jedes Jahr Tiere aus religiösen Gründen ohne
Betäubung geschächtet. Das heißt, den Tieren wird bei
vollem Bewusstsein der Hals mit einem Messer
aufgeschlitzt, Muskeln, Schlagadern, Luft- und
Speiseröhre durchtrennt. Erstickungsanfälle mit
höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind
die Folge. Oft ringen die geschächteten Tiere
minutenlang mit dem Tod, versuchen immer wieder
aufzustehen oder zu fliehen. Eigentlich verbietet das
Tierschutzgesetz eine solche Tierquälerei, doch es
können Ausnahmegenehmigungen aus religiösen Gründen
beantragt werden.
Der Arbeitskreis hat jetzt alle Bundestagsabgeordneten
aufgefordert, diese Ausnahmeregelung aus dem
Tierschutzgesetz zu streichen. Weitere Informationen zum
Thema Schächten und zur Kampagne finden Sie
hier.
Gewinnspiel:
Wir verlosen drei Bücher „Peace-Food – Essen für den
Frieden“
I n
seinem Buch „Peace Food“ beschreibt Ruediger Dahlke, wie
der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele
heilt und warum uns die Ernährung mit Totem krank macht.
Eines von drei Exemplaren, die uns der GU-Verlag zur
Verfügung gestellt hat, können Sie gewinnen! Was Sie
dafür tun müssen? Schreiben Sie uns, warum Sie auf
Fleisch oder auch warum sie komplett auf tierische
Produkte verzichten. Wir verlosen die drei Bücher unter
allen Einsendungen, die uns per E-Mail oder Post bis zum
31.05.2012 erreichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Kontaktdaten finden Sie am Ende der E-Mail.
|
|
Nerzfarmen stehen vor dem Aus
- 09.03.2012

Heute sind etwa 30
Personen dem Aufruf des Arbeitskreises humaner
Tierschutz e.V. gefolgt und haben unter dem Motto „Nicht
Nerze, sondern Tierquäler gehören hinter Gitter“ vor dem
Verwaltungsgericht in Münster demonstriert. Das
Verwaltungsgericht musste sich heute mit dem Thema
Nerztierzucht beschäftigen. Seit dem 12.12.2011 muss den
Tieren deutlich mehr Platz zur Verfügung gestellt
werden, doch die Betreiber halten sich nicht an die
Verordnung. Aus diesem Grund überprüft der Arbeitskreis
alle noch bestehenden Nerzfarmen auf die Einhaltung der
Verordnung. Hält sich ein Betreiber nicht an die
Vorgabe, stellt der Verein Strafanzeige, wie z.B. in
Gütersloh und Borken.
Weitere Informationen,
Fotos, Videos und viele Medienberichte (Zeitung und
TV) von der heutigen Aktion finden Sie
HIER.
Solche Aktionen sind
nur nur zeitaufwendig sondern auch teuer, bitte
unterstützen Sie uns mit einer
Spende - vielen Dank.
Kaninchenmast in
Deutschland
Kaninchenfleisch
liegt im Trend, nach den Skandalen um BSE, MKS und
Vogelgrippe hat sich der Verzehr von 1995 auf 2010
regelrecht verdoppelt. Unter deutschen Konsumenten gilt
das Fleisch als besonders fett und cholesterinarm, mehr
als 25 Millionen Kaninchen werden so jährlich verspeist.
Doch wie die Tiere gehalten werden, bleibt für den
ahnungslosen Verbraucher meist im Dunkeln verborgen.
Lobbyvereinigung und Handelskonzerne suggerieren gerne
eine ländliche Tieridylle, doch das Gegenteil ist
oftmals der Fall. In engen Käfigen hocken Tausende
Kaninchen und warten auf ihren Tod, artgerechte Haltung:
Fehlanzeige, das Geschäft mit der Ware Tiere. Der
Arbeitskreis beteiligt sich schon seit Jahren an dem
Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“. Derzeit
führt das Bündnis eine Mail- und Postkartenaktion mit
dem Titel „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei“.
Alle Hintergründe finden Sie auf der Kampagnen-Website
LINK

Tauben-Projekt
Tauben gelten als
„Ratten der Lüfte“, ihr Image in der Bevölkerung ist
alles andere als positiv besetzt. Doch viele Vorurteile
entpuppen sich beim genaueren Hinsehen als Ammenmärchen.
Aus diesem Grund betreut der Arbeitskreis humaner
Tierschutz in Kooperation mit der Stadt Bad Kissingen
und dem örtlichen Tierschutzverein bereits seit 2005
einen Taubenschlag. Wo früher einmal die Schläuche der
städtischen Feuerwehr zum Trocknen herunterhingen,
verläuft heute der Weg hinauf zum Taubenschlag. Bruni
geht diesen Weg mehrmals in der Woche.
Die Treppen, die sich im Turm emporschlängeln, führen
auch an den Räumen einer ehemaligen Bedienstetenwohnung
vorbei. Jetzt dienen sie als Lager für Taubenfutter und
das Allerlei, was zum Betrieb eines Taubenschlages
gebraucht wird. Auch fließendes Wasser ist vorhanden.
Davon nimmt Bruni in einer Gießkanne gleich etwas mit
nach oben, denn auch Tauben haben Durst. Weitere
Informationen über den Alltag im Taubenschlag finden Sie
HIER.
Zahl der
Woche: 3.064
So viele Personen
haben am Onlineprotest für ein Schächtverbot bisher
teilgenommen – vielen Dank für Ihre Hilfe. Wer noch
nicht unterschrieben hat, findet hier den
LINK.
|
|
Demo in
Münster: „Nicht Nerze, sondern Tierquäler gehören hinter
Gitter“

Am
09.03.2012 finden vor dem Verwaltungsgericht Münster
zwei Prozesse gegen Nerzfarmbetreiber statt. Sowohl auf
der Nerzfarm in Borken (NRW) als auch auf der Nerzfarm
in Hörstel (NRW) werden Tiere in zu kleinen Käfigen
gehalten. Seit dem 12.12.2011 muss den Nerzen deutlich
mehr Platz zugestanden werden, 3 Quadratmeter pro Tier.
Aus Sicht des Arbeitskreises humaner Tierschutz e. V. immer noch zu wenig. Aber dennoch halten sich beide Betreiber nicht an
das Gesetz. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis
humaner Tierschutz bereits Strafanzeige gegen den
Betreiber der Nerzfarm in Borken (und das zuständige
Veterinäramt) gestellt.
Am
09.03. ruft die Tierschutzorganisation Arbeitskreis
humaner Tierschutz e.V. zur Demo vor dem
Verwaltungsgericht auf. Plakate mit dem Spruch „Nicht
Nerze, sondern Tierquäler gehören hinter Gitter“ werden
derzeit gedruckt. In einem Käfig soll exemplarisch ein
Nerzfarmer eingesperrt werden. Auch Fotos von den beiden
Nerzfarmen werden auf Plakate gedruckt – wer kommt mit?
Hier die Anschrift:
Verwaltungsgericht Münster
Piusallee 38
48147 Münster
Die
Aktion findet am 09.03.2012 ab 10:15 Uhr vor dem Gericht
statt (die Prozesse finden um 11:30 Uhr (Nerzfarm
Borken) und 12:00 Uhr (Nerzfarm Hörstel) statt).
Weitere Informationen unter
http://www.tierschutzbuero.de/demo-in-munster-%E2%80%9Enicht-nerze-sondern-tierqualer-gehoren-hinter-gitter/
|
|
Illegale
Nerzfarmen - 21.02.2012
Es
ist eine in der Regel von der Öffentlichkeit gründlich
abgeschirmte Parallelwelt, die sich hinter hohen Zäunen
in abgelegenen Waldgrundstücken verbirgt, mit
Bewegungsmeldern, Stromzäunen und Stacheldraht
zusätzlich gegen unliebsame Besucher gesichert.
Pelzfarmen sind Todesfabriken, in denen weltweit jedes
Jahr Millionen Tiere wegen ihrer Felle vergast oder
erschlagen werden.
Seit Anfang des Jahres überprüft der Arbeitskreis
humaner Tierschutz e.V., ob sich deutsche Nerzfarmer an
die erweiterte Tierschutz-Nutztierverordnung halten.
Seit dem 12.12.2011 muss den Nerzen deutlich mehr Platz
zur Verfügung gestellt werden. Aus Sicht des
Arbeitskreises humaner Tierschutz ist zwar nur die
Freiheit artgerecht, dennoch ist die Vergrößerung der
Käfige positiv zu sehen; vor allem vor dem Hintergrund,
dass die gesetzlich vorgeschriebenen Umrüstungen der
Nerzfarmen mit erheblichen Kosten für die Betreiber
verbunden sind. Viele Farmen sind auch aus diesem Grund
im Dezember geschlossen worden. Die restlichen Farmen
versuchen offensichtlich, unbemerkt weiterzumachen. Aus
diesem Grund recherchiert und dokumentiert der
Undercover-Journalist und Pelzfarm-Experte Jan Peifer im
Auftrag des Arbeitskreises humaner Tierschutz alle noch
bestehenden Nerzfarmen in Deutschland.
Strafanzeige gegen
illegale Farmen
Heute hat der Arbeitskreis humaner
Tierschutz Strafanzeigen gegen drei illegale Nerzfarmen
gestellt. Dem Verein liegt aktuelles Videomaterial vor,
das ganz klar Verstöße gegen das bestehende Gesetz
zeigt. So werden z. B. in der Farm in Gütersloh (NRW)
Nerze in engen, kleinen Käfigen gehalten. Jedem Tier
wird etwa 0,3 m² Platz zugestanden, der Raum eines
Schuhkartons, aufgeteilt in einen Drahtkäfig und eine
kleine Holzkiste. Immer wieder und wieder drehen sich
die Tiere im Kreis, dabei schneidet sich das
Drahtgeflecht des Käfigbodens tief in die empfindlichen
Pfoten ein. Damit der wertvolle Pelz der Tiere nicht
durch Kot verschmutzt wird, haben die Käfige keinen
Boden. Kot und Futterreste fallen durch das Gitter auf
die Erde. Unter den Käfigreihen türmen sich meist Kot,
Fischabfall und Dreck, es stinkt erbärmlich nach
Ammoniak und Fisch. In den winzigen Gefängnissen haben
Nerze, die in freier Wildbahn als Einzelgänger Reviere
der Größe von 10–20 km² bewohnen, nicht einmal den
millionsten Teil ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit.
Weitere
Informationen sowie das Video, welches Jan Peifer auf
der Farm in Gütersloh erstellt hat, finden Sie
hier.
Der Arbeitskreis hat auch den Leiter des
Veterinäramts in Borken angezeigt, dieser hat trotz
besseren Wissens bisher die Tierquälerei auf der
Nerzfarm in Borken nicht abgestellt. Wie schon im
letzten Newsletter
berichtet, wird die Nerzfarm in Borken derzeit auch
illegal betrieben. Der Arbeitskreis hatte bereits
Strafanzeige gegen den Betreiber gestellt.
Schon ab 1 Euro den Tieren
helfen
Die Erstellung solcher Anzeigen und die
Recherchen/Dokumentation sind leider sehr zeitaufwendig
und auch teuer. Bitte unterstützen Sie uns mit einer
Spende. Unsere Verwaltungskosten liegen derzeit unter 3
%, das bedeutet, über 97 % der gespendeten Gelder kommen
direkt bei den Tieren an! Sie können auch gezielt für
unsere Nerzfarm-Recherche spenden, bitte im
Verwendungszweck entsprechend angeben bzw. im
Spendenformular unter Projekte, Nerzfarm-Recherche
anklicken.
Jetzt spenden
|
|
Strafanzeige
gegen Nerzfarmer -
07.02.2012
Heute
hat der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.
Strafanzeige gegen den Betreiber der Nerzfarm in Borken
(NRW) gestellt.
Nerze haben meist ein kurzes und
qualvolles Leben in Deutschland. Sie werden auf Farmen
in engen Drahtkäfigen gehalten. In freier Wildbahn ist
ihr Revier bis zu 20 Quadratkilometer groß – in
deutschen Farmen beschränkt sich ihr „Revier“ auf wenige
Zentimeter nach vorne und zurück. Der Arbeitskreis
humaner Tierschutz e.V. kritisiert seit Jahren diese
Haltung und fordert eine Schließung aller Nerzfarmen.
Auch die Politik hatte die Zeichen der Zeit erkannt und
änderte vor einigen Jahren die
Tierschutznutztierverordnung – allerdings mit langen
Übergangsfristen für Betreiber. Am 11.12.2011 endete
solch eine Übergangsfrist, und den Nerzen müssen nun
deutlich größere Käfige zu Verfügung stehen. Dass die
Pelzindustrie mit allen Mitteln versucht, das Gesetz zu
umgehen, war abzusehen; schließlich bedeutet mehr Platz
für Tiere weniger Profit für den Pelzfarmer. Aber:
Gesetz bleibt Gesetz.
Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. hat den
Undercover-Journalisten Jan Peifer Anfang Januar damit
beauftragt, alle noch bestehenden Nerzfarmen in
Deutschland auf die Einhaltung des Gesetzes hin zu
prüfen. In Borken (NRW) konnte der Journalist
dokumentieren, dass die Nerze weiterhin in engen Käfigen
leiden – ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht. Der
Arbeitskreis hat darum heute Strafanzeige bei der
zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt und das
Videomaterial als Beweis vorgelegt. Hier finden Sie den
Beweis.
Wir
bleiben dran – versprochen!
ZDF WISO hat bereits gestern über das
Thema Nerzfarm berichtet, hier finden Sie den
TV-Mitschnitt.
Weitere Medien
berichten über die Strafanzeige:
Passend zum Thema: Unsere Kollegen von
der Albert Schweitzer Stiftung haben eine
Online-Petition gegen den Pelzverkauf beim Versandhaus
Bader gestartet: Jetzt bei der
Petition mitmachen.
Solche Recherchen sind leider
sehr zeit- und kostenintensiv, bitte unterstützen Sie
uns mit einer Spende oder Mitgliedschaft. |
|

Aus für Nerzfarm in Nettetal
(NRW) - 27.01.2012
Nerze haben meist ein kurzes und
qualvolles Leben in Deutschland. Sie werden auf Farmen
in engen Drahtkäfigen gehalten. In freier Wildbahn ist
ihr Revier bis zu 20 Quadratkilometer groß – in
deutschen Farmen beschränkt sich ihr „Revier“ auf wenige
Zentimeter nach vorne und zurück. Der Arbeitskreis
humaner Tierschutz e.V. kritisiert seit Jahren diese
Haltung und fordert eine Schließung aller Nerzfarmen.
Auch die Politik hatte die Zeichen der Zeit erkannt und
änderte vor einigen Jahren die
Tierschutznutztierverordnung – allerdings mit langen
Übergangsfristen für Betreiber. Am 11.12.2011 endete
solch eine Übergangsfrist, und den Nerzen müssen nun
deutlich größere Käfige zu Verfügung stehen. Dass die
Pelzindustrie mit allen Mitteln versucht, das Gesetz zu
umgehen, war abzusehen, aber Gesetz bleibt nun mal
Gesetz.
Der Arbeitskreis humaner Tierschutz
hat den Undercover-Journalisten Jan Peifer Anfang Januar
damit beauftragt, alle noch bestehenden Nerzfarmen in
Deutschland auf die Einhaltung des Gesetzes hin zu
prüfen. Sein Zwischen-Ergebnis ist wenig überraschend:
Offensichtlich interessieren sich die Nerzfarm-Betreiber
nicht dafür, was Recht und Gesetz in Deutschland ist.
Das gilt auch für den Betreiber der Nerzfarm in Nettetal
(NRW). Hier konnte der Journalist die Tierhaltung trotz
hohem Zaun und Elektrodraht dokumentieren. Die Nerze
leben dort weiterhin in den „alten“ engen Käfigen. Der
Arbeitskreis hat daraufhin Anzeige erstattet und das
erstellte Videomaterial als Beweis vorgelegt. Nun hat
das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden, dass die
Farm unverzüglich geschlossen werden muss.
Hier finden Sie die Pressemeldung vom
Verwaltungsgericht.
Der Arbeitskreis humaner Tierschutz
e.V. hat das Videomaterial heute veröffentlicht und den
Medien zugänglich gemacht, hier finden Sie einen kurzen
Zusammenschnitt.
Erste Medien haben bereits berichtet,
Link.
Der Arbeitskreis hat bereits weitere
Anzeigen gestellt und wird die restlichen Farmen
ebenfalls auf die Einhaltung des Gesetzes hin
überprüfen. Es müssen noch 11 Farmen überprüft werden.
Solche
Recherchen sind leider sehr aufwendig, die Überprüfung
einer Nerzfarm kostet uns mit Anfahrt, ggf. Übernachtung
und Anzeigenerstattung ca. 300 Euro.
Bitte unterstützen Sie unsere
Arbeit mit einer Spende oder Mitgliedschaft
|
|
W i r h a
b e n e s s a t t !
Arbeitskreis humaner Tierschutz beteiligt sich an
Großdemonstration - 21.01.2012
Heute
haben Aktivisten des „Arbeitskreises humaner Tierschutz
e.V.“ an der Großdemonstration „Wir haben es satt“ in
Berlin teilgenommen.
Die Demonstration gegen die Agrarindustrie und das von
ihr verursachte Tierleid fand bereits zum zweiten Mal
anlässlich der „Internationalen Grünen Woche“ statt. Im
letzten Jahr nahmen über 22.000 Menschen an der
Großkundgebung teil – dieses Jahr waren es sogar noch
einige mehr.
Die Aktivisten des Arbeitskreises
haben die Kundgebung genutzt, um auf ein häufig
vergessenes Thema aufmerksam zu machen: das
betäubungslose Schächten von Tieren. Als Schaf, Rind und
Huhn verkleidet trugen sie ein Banner mit der Aufschrift
„Religionsfreiheit – ja, betäubungsloses Schächten –
nein“.
Jedes Jahr wird Tausenden Tieren ohne jegliche Betäubung
die Kehle durchgeschnitten. Bei vollem Bewusstsein
müssen sie erleben, wie man ihnen die Muskeln,
Schlagadern, die Luft- und die Speiseröhre durchtrennt.
Der „Arbeitskreis humaner Tierschutz
e.V.“ fordert ein gesetzliches Verbot des
betäubungslosen Schächtens.
Weitere Fotos von der Aktion finden Sie
hier.
Videodokumentation zum Thema Schächten finden Sie
hier
Einfach und sicher spenden
(Spenden sind steuerlich abzugsfähig)
|
|
Tierische Demonstration vor dem
Kanzleramt & Brandenburger Tor
Am 05. Jan. 2012 haben
Aktivisten unseres Arbeitskreises verkleidet als Schaf,
Rind und Huhn vor dem Kanzleramt und dem Brandenburger
Tor in Berlin demonstriert. Sie forderten von der
Bundesregierung ein gesetzliches Verbot des
betäubungslosen Schächtens. Im Anschluss an die
Kundgebung gaben die Aktivisten im Bundestag persönliche
Schreiben und Informationen zum Thema Schächten für alle
Mitglieder des Deutschen Bundestags ab.
Das betäubungslose
Schächten (Schlachten) von Tieren ist eigentlich gemäß
Tierschutzgesetz verboten. Jedoch können
Ausnahmegenehmigungen für Angehörige von
Religionsgemeinschaften erteilt werden, die Gläubigen
das Schächten zwingend vorschreiben.
Beim betäubungslosen
Schächten werden den Tieren bei vollem Bewusstsein Haut,
Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre
mit einem Schnitt durchtrennt. Erstickungsanfälle mit
höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind
die Folge. Minutenlang ringt das Tier mit dem Tod,
versucht immer wieder sich aufzubäumen, aufzustehen oder
zu fliehen.
Wir fordern seit Jahren,
dass diese Ausnahmeregelung aus dem Tierschutzgesetz
gestrichen wird. Nun hat
Bundesverbraucherschutzministerin Aigner eine Reform des
Tierschutzgesetzes für das Jahr 2012 angekündigt, unklar
ist jedoch bislang, ob sie auch das betäubungslose
Schächten verbieten will.
Aus Sicht unseres
Vorsitzenden Roman Kriebisch war die Aktion ein Erfolg:
„Wir haben auf unser Anliegen aufmerksam machen können
und haben den Abgeordneten zahlreiche Informationen zum
Thema Schächten zukommen lassen. Wir hoffen, dass sie
dies zum Anlass nehmen, sich mit dem Thema zu
beschäftigen und sich für ein Schächtverbot
einzusetzen.“
Auch zahlreiche
Medienvertreter waren gestern bei der Aktion vor Ort und
haben umfangreich berichtet – sogar das Fernsehen war
da. Hier finden Sie eine Auswahl der Berichte:
BILD online
RBB-Aktuell (TV-Mitschnitt)
Berliner Umschau
Welt
Diashow mit Fotomaterial
Damit wir auch in Zukunft solche Aktionen durchführen
können, brauchen wir Ihre Unterstützung – bitte spenden
Sie uns. Vielen Dank auch im Namen der Tiere.
(Spenden sind steuerlich abzugsfähig)
|
|