Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
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Dez. 2010

Aktion: Rettet die Bambis!

Der Wald ist für alle da - und Bambis sind keine Schädlinge!

Um was geht es? Es geht darum, dass wir unseren heimischen Bambis eine Stimme geben. Denn die Politik meint es nicht gut mit unseren Bambis. Die Bayerische Staatsregierung hat unter den Deckmänteln „Waldverjüngung“ und „Wald vor Wild“ klammheimlich ein Konzept entwickelt, um möglichst viel Holz aus den Wäldern zu schlagen, was auch noch kräftig subventioniert wird. Dieses „Cluster Holz“ soll auf alle anderen Bundesländer übertragen werden. Es geht – wie in der Politik üblich – nur um das große Geld. Die Bambis, aber auch Hirsche, Gämse und Wildschweine, stehen diesem „Masterplan“ im Weg. Es werden daher von den Forstämtern riesige, revierübergreifende Jagden durchgeführt, bei denen das Schalenwild (Rehe, Hirsche, Wildschweine etc.) flächendeckend vernichtet werden soll. Selbst Jäger sagen, dass diese großen Bewegungsjagden zwangsläufig zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz führen. Es komme aufgrund von Fehlschüssen häufig zu schwersten Verkrüppelungen bei den Tieren. Viele Tiere würden auch gehetzt und von Hunden zerrissen werden. Zudem zerstören diese Großjagden die Sozialstrukturen der Wildtiere. Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben, erfrieren oder verhungern im Gebüsch. 

In unseren Wäldern findet derweil ein Krieg gegen unsere Bambis statt. Und dies geschieht unter dem Deckmantel „Wald vor Wild“, was in Wahrheit nichts anderes heißt als „Geldgier vor Wald und Tier“. Klären Sie bitte Ihre Familie, Freunde und Bekannten auf, was „Wald vor Wild“ in Wahrheit bedeutet.

Und protestieren Sie direkt beim Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten: e-mail: poststelle@stmelf.bayern.de · Tel.: 089 / 2182-0

 

Schreiben an Minister Brunner, Bayern, vom 2.11.2010

Vorschlag für Protestmail:

Sehr geehrter Herr Minister Brunner,

ich habe erfahren, dass Ihr Ministerium ein Konzept entwickelt hat, das der uneingeschränkten kommerziellen Waldausbeutung Tür und Tor öffnet. Diese „Charta für Holz“ soll auch noch unter dem Deckmantel „Wald vor Wild“ auf ganz Deutschland erstreckt werden. Es soll mit dem Holz aus deutschen Wäldern der größtmögliche Profit erzielt werden. Und dabei stehen unsere Wildtiere im Weg. Es werden daher von den Forstämtern riesige, revierübergreifende Jagden durchgeführt, bei denen das Schalenwild (Rehe, Hirsche, Wildschweine etc.) flächendeckend vernichtet werden soll. Selbst Jäger sagen, dass diese großen Bewegungsjagden zwangsläufig zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz führen. Es komme aufgrund von Fehlschüssen häufig zu schwersten Verkrüppelungen bei den Tieren. Viele Tiere würden auch gehetzt und von Hunden zerrissen werden. Zudem zerstören diese Großjagden die Sozialstrukturen der Wildtiere. Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben, erfrieren oder verhungern im Gebüsch. Ein Jägermagazin nennt die Teilnehmer an dieser neuen Form der Jagd „Totmacher“. Und ausgerechnet Sie als Minister rufen auch noch zu diesen „Totmacher”-Jagden auf.   

Sehr geehrter Herr Minister Brunner! Stoppen Sie bitte sofort dieses Tierleid und halten Sie sich an die Gesetze. Der Wald ist für alle da - und Bambis sind keine Schädlinge!

Ich bitte Sie höflichst, zu meinem Schreiben Stellung zu beziehen.

Mit freundlichen Grüßen