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Dez.
2010
Aktion:
Rettet die Bambis!
Der
Wald ist für alle da - und Bambis sind keine Schädlinge!
Um was geht
es? Es geht darum, dass wir unseren heimischen Bambis
eine Stimme geben. Denn die Politik meint es nicht gut
mit unseren Bambis. Die Bayerische Staatsregierung hat
unter den Deckmänteln „Waldverjüngung“ und „Wald vor
Wild“ klammheimlich ein Konzept entwickelt, um möglichst
viel Holz aus den Wäldern zu schlagen, was auch noch
kräftig subventioniert wird. Dieses „Cluster Holz“ soll
auf alle anderen Bundesländer übertragen werden. Es geht
– wie in der Politik üblich – nur um das große Geld. Die
Bambis, aber auch Hirsche, Gämse und Wildschweine,
stehen diesem „Masterplan“ im Weg. Es werden daher von
den Forstämtern riesige, revierübergreifende Jagden
durchgeführt, bei denen das Schalenwild (Rehe, Hirsche,
Wildschweine etc.) flächendeckend vernichtet werden
soll. Selbst Jäger sagen, dass diese großen
Bewegungsjagden zwangsläufig zu Verstößen gegen das
Tierschutzgesetz führen. Es komme aufgrund von
Fehlschüssen häufig zu schwersten Verkrüppelungen bei
den Tieren. Viele Tiere würden auch gehetzt und von
Hunden zerrissen werden. Zudem zerstören diese
Großjagden die Sozialstrukturen der Wildtiere.
Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben, erfrieren
oder verhungern im Gebüsch.
In unseren Wäldern
findet derweil ein Krieg gegen unsere Bambis statt. Und
dies geschieht unter dem Deckmantel „Wald vor Wild“, was
in Wahrheit nichts anderes heißt als „Geldgier vor Wald
und Tier“. Klären Sie bitte Ihre Familie, Freunde und
Bekannten auf, was „Wald vor Wild“ in Wahrheit bedeutet.
Und
protestieren Sie direkt beim Bayerischen
Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten:
e-mail: poststelle@stmelf.bayern.de · Tel.: 089 / 2182-0
Schreiben an
Minister Brunner, Bayern, vom 2.11.2010
Vorschlag für Protestmail:
Sehr
geehrter Herr Minister Brunner,
ich
habe erfahren, dass Ihr Ministerium ein Konzept
entwickelt hat, das der uneingeschränkten kommerziellen
Waldausbeutung Tür und Tor öffnet. Diese „Charta für
Holz“ soll auch noch unter dem Deckmantel „Wald vor
Wild“ auf ganz Deutschland erstreckt werden. Es soll mit
dem Holz aus deutschen Wäldern der größtmögliche Profit
erzielt werden. Und dabei stehen unsere Wildtiere im
Weg. Es werden daher von den Forstämtern riesige,
revierübergreifende Jagden durchgeführt, bei denen das
Schalenwild (Rehe, Hirsche, Wildschweine etc.)
flächendeckend vernichtet werden soll. Selbst Jäger
sagen, dass diese großen Bewegungsjagden zwangsläufig zu
Verstößen gegen das Tierschutzgesetz führen. Es komme
aufgrund von Fehlschüssen häufig zu schwersten
Verkrüppelungen bei den Tieren. Viele Tiere würden auch
gehetzt und von Hunden zerrissen werden. Zudem zerstören
diese Großjagden die Sozialstrukturen der Wildtiere.
Jungtiere, die ihre Mutter verloren haben, erfrieren
oder verhungern im Gebüsch. Ein Jägermagazin nennt die
Teilnehmer an dieser neuen Form der Jagd „Totmacher“.
Und ausgerechnet Sie als Minister rufen auch noch zu
diesen „Totmacher”-Jagden auf.
Sehr
geehrter Herr Minister Brunner! Stoppen Sie bitte sofort
dieses Tierleid und halten Sie sich an die Gesetze. Der
Wald ist für alle da - und Bambis sind keine Schädlinge!
Ich
bitte Sie höflichst, zu meinem Schreiben Stellung zu
beziehen.
Mit
freundlichen Grüßen
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