Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
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Öffentliche Schächtung vor Berliner Moschee 

„Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ macht mit spektakulärer Aktion auf Tierquälerei aufmerksam

 

Anlässlich des bevorstehenden islamischen Opferfestes (6. – 9. November) hat der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ am 03.11.2011 in Berlin mit einer gleichermaßen außergewöhnlichen wie provokanten Aktion gegen das betäubungslose Schächten demonstriert. Vor einer Berliner Moschee schächtete ein Aktivist des Vereins, gekleidet wie ein gläubiger Muslim, symbolisch ein Schaf. Wie bei einer echten Schächtung floss reichlich Blut.

Eigentlich verbietet das deutsche Tierschutzgesetz das betäubungslose Schlachten von Tieren. Jedoch können Ausnahmegenehmigungen für Angehörige von Religionsgemeinschaften erteilt werden, die Gläubigen das Schächten „zwingend“ vorschreiben. In Deutschland sind es seit Jahren immer wieder Muslime, die dieses Recht für sich beanspruchen. Dabei gibt es zahlreiche islamische Religionsgelehrte, die das betäubungslose Schächten für unnötig halten und sich für eine elektrische Kurzzeitbetäubung aussprechen. 

Der Todeskampf eines betäubungslos geschächteten Tiers dauert Minuten. Der austretende Vormageninhalt wird aus der durchtrennten Speiseröhre in die Lungen eingeatmet.

Erstickungsanfälle mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind die Folge. Minutenlang ringt das Tier mit dem Tod, versucht immer wieder sich aufzubäumen, aufzustehen oder zu fliehen.  

Um auf diese grausame Tierquälerei aufmerksam zu machen, hat der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ kurz vor dem islamischen Opferfest eine außergewöhnliche Protestaktion durchgeführt. Vor der Berliner Şehitlik-Moschee schächtete ein Tierschutzaktivist, in der Kleidung eines gläubigen Muslims, symbolisch ein Schaf, rotes Kunstblut floss gleich literweise über den Bürgersteig. Von einem Tonband wurden die Todesschreie geschächteter Tiere abgespielt.

Die Passanten – verschiedenster Glaubensrichtungen – reagierten positiv auf die Aktion. Vielen war nicht bewusst, dass das betäubungslose Schlachten in Deutschland noch immer praktiziert wird. Auch zahlreiche Medienvertreter kamen zu der außergewöhnlichen Protestaktion.

Der „Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.“ fordert von der Bundesregierung eine Änderung des Tierschutzgesetzes, damit das grausame Schächten bald ein Ende hat. In anderen Ländern ist man da bereits weiter. Zum Beispiel haben Schweden, Island und die Niederlande das betäubungslose Schächten bereits verboten.

Video von der Aktion am 03. 11.2011 gegen das betäubungslose  Schächten

Pressebericht Berliner Umschau

Die Protestaktion in Bildern (Quelle: Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.)

 

 

Video mit Aufnahmen von betäubungslosen Schächtungen

 

Mehr Hintergrundinformationen zu dem Thema finden Sie hier: Arbeitskreis Rubrik "Schächten"  

Bitte unterstützen Sie den Arbeitskreis beim Kampf gegen das tierquälerische Schächten. Nur mit Öffentlichkeitsarbeit wie der heutigen Aktion können wir erreichen, dass die Politik endlich aktiv wird. Dazu brauchen wir Ihre Unterstützung. Jede Spende, und sei sie noch so klein, hilft uns, weitere Protestaktionen durchzuführen. Spenden sind steuerlich absetzbar. Link Spenden

 

Den Tieren ein Anwalt sein, ihnen eine Stimme geben und für ihre Rechte streiten, das ist das Anliegen des „Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V.“. Mit Schreiben und Publikationen wenden wir uns an Verbraucher, Medien und Politik. Denn ohne Aufklärungsarbeit und Protest wird das Leid der Tiere kein Ende finden, werden Tierheime und Gnadenhöfe niemals leer stehen. Unsere Arbeit überflüssig zu machen, das ist unser erklärtes Ziel.