Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
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Wahltag ist Zahltag für Politikerversagen!

„Die Renten sind sicher“ tönte einst Norbert Blüm (CDU). Heute vegetieren Millionen Deutsche der Kriegsgeneration mit einer Minirente dahin - als Dank, dass sie Deutschland aus Trümmern wieder aufgebaut haben. Für die Jungen ist die Lage noch prekärer: Die heutige Einzahlung eines monatlichen Rentenbeitrages von 100 € erbringt nach Auskunft der Dt. Rentenversicherung später gerade einmal eine monatliche Rente von 43 Cent! Wirtschaftsasylanten - die hier niemals einen Pfennig eingebracht haben, räkeln sich hingegen - immer mehr fordernd - in der sozialen Hängematte. Unfähige Manager belohnt man für ihr Unvermögen mit Millionenabfindungen und buttert Milliardensteuergelder in bankrotte Banken.

“Nie wieder darf ein deutscher Soldat mit einer Waffe fremden Boden betreten“ beteuerten Nachkriegpolitiker. Und heute salbadert ein Peter Struck (SPD), man müsse „Deutschland am Hindukusch verteidigen“. Nicht genug, dass Deutschlands Steuerzahler den finanziellen Hauptteil des gesamten EU-Etats schultern, zahlen deutsche Soldaten mittlerweile auch noch mit ihrem Blut für Unverstand und bodenlose Unfähigkeit unserer „Volksvertreter“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchempfehlung 

"Aktenzeichen Politiker - Die kriminellen Machenschaften deutscher Volksvertreter"

von Guido Grandt: Methoden wie bei der Mafia, Korruption, Steuerhinterziehung, Volksbetrug, Raffgier, Machtmißbrauch in ihrer Eigenschaft als Volksvertreter. (Kopp-Verlag, 360 Seiten,  gebunden,19,95 €)

Was interessiert die Politikerkaste, warm und abgesichert im Bundestag thronend, ihr ätzendes Geschwätz von gestern, oder ihr Versagen von heute? Man setzt eben je nach Bedarf ein optimistisches Grinsen oder eine vergrämte Betroffenheitsmiene auf - und verdummt ohne Unrechtsbewusstsein das Volk ungerührt weiter mit geistiger Umweltverschmutzung nach dem Motto “ …wir haben alles im Griff - und die Erde ist eine Scheibe“.

Jetzt vor den Wahlen muss Resümee gezogen werden, was sie denn BEWIRKT haben, unsere lieben Politiker, in den letzten Jahren.-

Und das Ergebnis fällt verheerend aus, nicht nur im sozialen Bereich und der Innen- und Außenpolitik, sondern vor allem auch auf allen Ebenen des Tierschutzes. Die Tierversuchszahlen sind gestiegen, Massentierstallungen schießen trotz verzweifelter Anstrengungen der Umwelt-, Natur- und Tierschützer wie Pilze aus dem Boden, Besatzdichten werden erhöht und die Tiere immer mehr zusammengepfercht. Die Regierung kippte das „Hennen-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichtes, versucht über die Hintertür, dem Kind einen neuen Namen gebend, augenwischend übelste Hühner-KZ-Haltung als „Volierenhaltung“ im Handel zu etablieren. Man praktiziert Volksverdummung pur. In der Sache „Schächten“ gleichermaßen Versagen. Die Umsetzung des im Sommer 2007 mit gewaltiger Mehrheit von der Länderkammer eingebrachten Bundesratsbeschlusses, durch eine moderate Gesetzesänderung die Qualen der betäubungslos abgemetzelten Schächttiere etwas zu mindern, wurde von unseren Bundespolitikern mit vorgeschobenen nebulösen Ausflüchten schlicht boykottiert. Der hiermit beauftragte Ausschuss für “Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ praktizierte blanke Arbeitsverweigerung - denn jüdische Vertretungen husteten, und unsere Bundespolitiker lagen prompt mit Lungenentzündung darnieder und vertagten verängstigt weitere Entscheidungsfindungen in dieser Sache auf den St. Nimmerleinstag.

Wir sind der Willkürherrschaft fremdbestimmter, rückgratloser Politiker ausgesetzt, die gut dressiert am Nasenring der Lobbyisten und Interessenvertreter verschiedenster Couleur geführt werden. Fatal, wenn wir „gewohnheitsmäßig“ immer wieder CDU/CSU, SPD, LINKE, FDP oder GRÜNE wählen. Denn dann müssen diese doch zwangsläufig glauben, sie hätten alles richtig gemacht. Warum sollten CDU/CSU und Co. dann ihre bisherige Politik ändern? Versagen darf nicht noch durch Wählerstimmen belohnt werden! Dann unterstützt man besser mit einer Protestwahl das jeweilige Engagement der kleinen Parteien!  

Aufstehn! Wir sind das Volk! Mit der Bildzeitung in der Hand nur tüchtig am Stammtisch schimpfen, nutzt wenig. Zeigen wir unseren lieben, auf Volkes Kosten abgehoben und bräsig im Elfenbeinturm residierenden „Volksvertretern" der etablierten Parteien bei den Wahlen doch endlich einmal die rote Karte! Wählen wir nicht - wie von einem genetischen Zwang besessen - beständig die sogenannten “Volksparteien“, die dem Volk doch nur beständig in den Hintern treten. Holen wir sie herunter von ihrem Thron auf dem sie abgehoben - manchmal fast betrunken von ihrer eigenen Wichtigkeit und Selbstherrlichkeit - residieren.

In allen Parteien gibt es natürlich Einzelpersonen die sich engagiert im Sinne der Bürger einsetzen. Dies sollte im jeweiligen Wahlkreis, auf Landeslisten, natürlich vom Wähler auch individuell gewürdigt werden. Doch bei den etablierten Parteien und Fraktionen in ihrer Gesamtheit sieht es finster  aus. Die Grünen können für sich im Bereich des Tierschutzes wenigstens noch das Zitat,“… unter den Blinden ist der Einäugige König“ reklamieren. Textfeld: Herausgeber:
 
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         Siehe auch hier die „Abschiedsrede“ von Barbara Rütting im April 2009 das Verhalten des Bayerischen Landtages betreffend. (Im Internet eingestellt unter http://www.barbara-ruetting.de) B. Rütting musste nach langen Jahren Arbeit in den politischen Gremien frustriert erkennen, wie wenig ernsthaft sich andere Politikerkollegen (insbesondere die mit dem heuchlerischen christlichen „C“ im Parteinamen) um das Wohl einer allumfassenden Mitgeschöpflichkeit kümmern. Der Spruch „ …die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben“ lässt grüßen: Denn die wohlformulierten Wahlprogramme, d.h. Absichtserklärungen, aller etablierten Parteien gleichen einem Einheitsbrei, nur jeweils etwas anders „gewürzt“ für die jeweilige Ziel-Wählerklientel. Die Politikermarionetten ähneln sich ohnehin wie schlechte Abziehbildchen.-  

Umfrageergebnisse mit Stellungnahmen von Parteien zu verschiedenen Themen, wie sie jetzt auch von großen Tierschutzverbänden manchmal veröffentlicht werden, sind leider buchstäblich für „die Katz“. Orientieren wir uns bei unserer Stimmangabe einmal NICHT an blumigen WAHLVERSPRECHEN, sondern ausschließlich daran, was die, die jetzt freundlich dienernd um des Wählers Gunst buhlen, uns in der VERGANGENHEIT mit ihrem HANDELN an Wohl- oder Untaten beschert haben! Und hier fällt die Bilanz vernichtend aus - und entsprechend muss auch unser Wahlverhalten ausfallen. Offenbar gibt es nur zwei Arten von Politikern bei den etablierten Parteien: Die einen interessieren sich für die Wolle, die anderen für das Fleisch, doch niemand interessiert die Schafe - die sind nur "Stimmvieh". Wahrlich, da kann man nur noch mit einem Bibelvers reagieren: "Siehe, ihr seid nichts, und euer Tun ist auch nichts, und euch (zu) wählen ist (uns) ein Greuel” (Jesaja 41,24)

V.i.S.d.P.: Ulrich Dittmann

 

Wie wichtig ist die Tierschutzpartei?

Den Himmel auf Erden versprechende Politiker gibt es wahrlich genug in diesem unseren Lande. Die Parteien firmieren unter wohlklingenden Namensgebungen, “Christlich”, “Sozial”, “Grün“, “Liberal” und auch die “Linken” haben es wieder geschafft, sich am wohlgefüllten Futtertrog des Land- oder Bundestages einzufinden.-

Mit hehren Lippenbekenntnissen und vielversprechenden Wahlreden ziehen sie wie einst der Rattenfänger von Hameln durch die Städte und Gemeinden - denn es gilt die wohldotierten Sitze im warmen Abgeordnetensessel zu verteidigen.

Aber nicht an Absichtserklärungen, ausschließlich am Praxisverhalten, dem HANDELN im Alltag ist die Wertigkeit eines Politikers zu messen. Und hier hat sich in der Vergangenheit wahrlich keine der etablierten Parteien - die Mitwelt, den Natur- und Tierschutz betreffend - mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil. Seit Jahrzehnten werden Tierschützer von unseren “Volksvertretern“ mit hohlen Worthülsen und wohlformuliertem beschwichtigenden Geschwätz eingelullt - und seit Jahrzehnten vergrößern sich Umfang und Intensität der Tierqual-Dimensionen, wie es sich Tierfreunde früherer Generationen nicht in ihren furchtbarsten Horrorträumen vorstellen konnten. Für Tiere hat der Teufel keine Hörner oder einen Klumpfuss - sondern eine Menschenfratze!

 Auch der gutgläubigste Natur- und Tierfreund muss doch endlich erkennen: Das von unseren Politikergrößen so hochgelobte “beste Tierschutzgesetz der Welt” ist im Alltagsgeschehen die Druckerschwärze nicht wert, mit dem es gedruckt wurde. Es reguliert und legalisiert lediglich schlimmste Ausbeutung von Tieren - von “Schutz” kann nicht die Rede sein, wie es die Namensgebung volksverdummend suggeriert.

Diesem unseligen Wüten der Politiker, vielfach Hand in Hand mit der Lobbyistenriege der Tier- und Naturausbeuter, muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Die Etablierung einer Partei, die sich ernsthaft (!) auch dem Tierschutz verschrieben hat, ist längst überfällig. Es gilt die Anliegen von Umwelt-, Natur-, und Tierschutzverbänden endlich in die politischen Entscheidungsgremien zu tragen.  

Die „Tierschutzpartei-Mensch Umwelt Tierschutz“ (TSP) sieht sich so auch keinesfalls als “Konkurrenz” zu bestehenden Tierschutzvereinen - wie dort vielleicht insgeheim manchmal befürchtet wird - sondern als offener Ansprechpartner, mit dessen Hilfe in gemeinsamer Anstrengung versucht werden soll, Tierschutz endlich in die Politik zu hieven.

Selbst die äußerst seltene Spezies tierfreundlich eingestellter Politiker innerhalb der etablierten Parteien, die sich dort als “Einzelkämpfer” auf verlorenem Posten für mehr Tierschutz einsetzen, werden bei ehrlicher und realistischer Betrachtungsweise der Tierschutzpartei Positives abgewinnen müssen: Bestätigt die Existenz einer solchen doch ihre Einschätzung, dass ein eklatantes Defizit an Tierschutz in Deutschland - und gewiss nicht nur hier - besteht. Auch wenn die Partei die 5 %-Hürde nicht nimmt, ist die Stimme nicht “verloren” - denn jeder Erfolg der TSP motiviert unzweifelhaft alle Politiker, sich mehr im Bereich Tierschutz einzusetzen - denn ansonsten droht Stimmenverlust! 

Es muss Druck auf politischer Ebene ausgeübt werden. Es gilt, Prioritäten zu setzen. Natur und Tierschutz darf nicht immer und überall gesellschaftlichen und religiösen „Political Correctness“-Ansichten (auch nicht den eigenen sonstigen Interessen und Empfindlichkeiten!) untergeordnet werden - so es uns denn ernst ist mit dem Tierschutz. 

Streuen wir also Salz in den Einheitsbrei der etablierten Parteien. Der so vielzitierte “mündige Bürger” sollte die seltene Chance nutzen und mit dem “richtigen“ Kreuzchen auf dem Wahlzettel seine Meinung der Politik gegenüber deutlich artikulieren. 

V.i.S.d.P.: Ulrich Dittmann

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