Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
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MASSENTIERHALTUNG
 

Wie sehr Tiere zu gefühllosen Sachen degradiert werden, wird im besonderen Maße in der Massentierhaltung deutlich.

Die Frage "Wem nützt oder wen schützt das Tierschutzgesetz?" stellt sich bald jedem, der Einblicke in die blut-dunklen Bereiche zwischen Kükenvergasung und Akkordschlächterei gewinnt.

Das Schwein auf dem Bild steht beispielhaft für viele Tierarten. Und der daneben stehende Text aus dem Tierschutzgesetz ist stellvertretend für viele Paragraphen, die durch Sonderregelungen, Gesetze und  Verordnungen genauso degradiert werden wie das Tier selbst.

 

Aus § 2 TSchG:

"Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

  1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,

  2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, daß ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden."

Soweit das Gesetz.

 

Und die Realität? Nun, die Natur hat Schweine mit mit hochempfindlichen, sehr sensiblen Nasen ausgestattet. Selbst dann können sie einen Tropfen Schweineharn noch riechen, wenn ein Spürhund diese Witterung längst verloren hat. In ihren Boxen aber müssen diese Tiere den Kot von hunderten von Tieren im Konzentrat riechen.

Schweine besitzen einen Bewegungsdrang wie nur wenige Tierarten. Ihre gewaltige Marschleistung kann pro Nacht bis zu 30 Kilometer betragen. In der Schweinebox beträgt sie ein paar Zentimeter. Schweine wühlen gerne in der Erde und graben sie um, wenn sie etwas köstliches in ihr wittern. In der Schweinefabrik wird der Fraß in computergesteuerten Rotationsautomaten verabreicht. Hier werden die Tiere zur Abartigkeit getrimmt. Sie beißen sich die Schwänze ab und fressen sie auf. Sie schnüffeln am After der Leidensgenossen, bis die Schnauze darin verschwindet.

 

Themenbereiche:

 

"Die ökologischen Auswirkungen der Intensiv-Massentierhaltung"  und

"Intensiv-Massentierhaltung. Auswirkungen auf die Tiere, die Umwelt und die Welternährung"   weiter ...

 

Eigentlich sollte die Haltung von Legehennen in tierquälerischer Batteriehaltung noch in diesem Jahr ein Ende haben. Doch dieses Jahr kippte der Bundesrat die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und setzte die Einführung der so genannten »Kleingruppenhaltungen« sowie die Verlängerung der Zulassung der konventionellen Käfighaltung bis Ende 2008 und von ausgestalteten Käfigen bis 2020 durch.   weiter ...

 

Augen auf beim Eierkauf!   Fleisch wächst nicht auf Bäumen  - und der Osterhase legt auch keine Eier!  weiter ...

 

Mastkaninchen – Ein kurzes Leben voller Leiden        Seit Jahrhunderten ist der „Osterhase“ als Eierbringer für die Kinder gleichsam ein Symbol für das höchste christliche Fest. Und sein engster Verwandter, das Kaninchen, landet zunehmend als Festtagsbraten auf dem Tisch. 41-42.000 Tonnen Kaninchenfleisch werden pro Jahr allein in Deutschland gegessen, was etwa 25-30 Millionen Tieren entspricht, wobei 80 % in Deutschland gemästet werden.    weiter ...

 

Im Unterschied zur Hennen-Käfighaltung ist der Öffentlichkeit kaum bekannt, wie vergleichbar Enten (die Pekingente und die Moschusente, sog. »Flugente«) gehalten werden. Nicht weniger als 2 Millionen Enten werden in Deutschland in strukturlosen Ställen auf perforierten Böden zusammengepfercht meist zu Tausenden gehalten, ohne Tageslicht, Auslauf oder Badegelegenheit. Das artgemäße Seihen, Gründeln und Tauchen wird völlig verhindert.    weiter ...

 

Putenmast mit Verbraucher- und Tierschutz unvereinbar       Angesichts der vielfachen Fleischskandale ist die Nachfrage nach Putenfleisch derartig angestiegen, dass das Angebot nicht mehr nachkommt.  weiter ...

 

Rinderhaltung/Milchwirtschaft. Nicht erst seit der BSE-Krise gibt es immer mehr tierhaltende Landwirte, welche den heute üblichen Umgang mit den „Nutz“tieren artgerechter gestalten wollen. Sie sind meist Organisationen wie Neuland, Bioland, Demeter usw. angeschlossen und halten sich an deren Richtlinien. Andere suchen nach völlig neuen Wegen.
Wir Tierrechtler sind realistisch genug um zu erkennen, dass zumindest auf absehbare Zeit nicht alle Menschen bereit sind, Vegetarier oder sogar Veganer zu werden.  
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Tiertransport. Sämtliche bisherigen Transport-Verordnungen der EU einschließlich des neuesten niederländischen Vorschlags sind angesichts der täglich ablaufenden Greuel - durch zahlreiche Erfahrungsberichte mehrerer Tierschutzorganisationen belegt - völlig unzulänglich.
Mit dem Beitritt der neuen Staaten entfallen auch für die Tiertransporte zwischen diesen Staaten und der alten EU die früheren Kontrollen an den Ostgrenzen Deutschlands, Österreichs und Italiens, wodurch sich die Leiden, die die Transporte für die Schlachttiere mit sich bringen, vergrößern.  
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Tierquälerei im Schlachthaus - der alltägliche, ganz normale Wahnsinn! (Video)

Verein gegen Tierfabriken Schweiz 
VgT

gegründet von Dr. Erwin Kessler am 4. Juni 1989
zum Schutz der Nutztiere und Konsumenten