Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.                                                                             gegründet: 1991    

      

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Ethische Gründe gegen Tierversuche

 

„Die Kreatur ist auch dem Leiden unterworfen in derselben Weise wie wir. Die wahre tiefe Menschlichkeit erlaubt uns nicht, ihr Leiden aufzuerlegen“ (Albert Schweitzer)

 

Noch nie wurden Tiere in so riesiger Zahl tagtäglich vermarktet, verbraucht, gequält, zugrunde gerichtet und umgebracht wie in den letzten Jahren. Auch in Forschung und chemischer Industrie ist der Tiermissbrauch nach wie vor Tagesroutine. Millionen Tiere müssen bei Experimenten Jahr für Jahr ihr Leben lassen. Abgesehen von den methoden- kritischen Gründen und den Möglichkeiten von Alternativen verbieten sich Tierversuche auch aus ethischen Überlegungen. weiter ...

 

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Sind Tierversuche unsere Rettung?

Die meisten Krankheiten sind nicht heilbar

 

6000 Versuchstiere werden täglich in Deutschland zu Tode gequält. Zwei Drittel unserer Krankheiten sind nach 150 Jahren Tierversuchsmedizin weder heil- noch ausreichend behandelbar. Herz- und Gefäßkrankheiten verursachen fast 50 %, Krebs 25 % aller Todesfälle. Unzählige Menschen leiden an Rheuma, Arthrose, Allergien. Die Zahl deutscher Diabetiker wird bald 10 Millionen erreichen. Viele Wissenschaftler behaupten: »ohne Tierversuche müssen wir an schrecklichen Krankheiten sterben«. Doch sterben wir nicht vielleicht wegen der Tierversuche an schrecklichen Krankheiten? weiter ...

Tierversuche aus medizinisch wissenschaftlicher Sicht

Diese 8-seitige Broschüre von den "Tierversuchsgegnern Schweiz" kann  kostenlos bei uns bestellt werden

 

 

DER TIERVERSUCH

Anwendungsbereiche - Kritik - Forschungsmethoden ohne Tierleid

Was ist ein Tierversuch?

In einer Zeit gigantischer technischer Fortschritte, die es ermöglichen, von der Erde aus auf Knopfdruck ein kleines Mobil auf dem Mars in 55 Millionen Kilometer Entfernung Bohrungen ausführen zu lassen, ist es unvorstellbar, dass sich Wissenschaftler auf anderen Forschungsgebieten noch immer mittelalterlicher Methoden bedienen. Die Rede ist von Tierversuchen! Da die Tierversuchsproblematik ein viel diskutiertes Thema darstellt, ist eine sachliche und vor allem wahrheitsgetreue Aufklärung der Bevölkerung das Hauptanliegen der Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche e.V.. Viele Laien verstehen unter einem Tierversuch die Verabreichung eines fertigen Medikamentes an ein krankes Tier, das bei guter Wirkung danach auch kranken Menschen gegeben wird. Das ist eine völlig falsche Vorstellung und entspricht keineswegs der Realität.  weiter ...

 

 

Forschung an schmerzfreier Materie

 

Eine erfreuliche Anzahl namhafter Forscher wendet sich durch die Erkenntnis einer völlig unbefriedigenden Verwertbarkeit der Tierversuchsergebnisse und deren Risiken für den Menschen in zunehmendem Maße neuen Methoden der Forschung an schmerzfreier Materie zu. Ein solches Umdenken, auch in der Industrie, geschieht zwar nicht vorwiegend aus tierethischen Gründen, sondern weil sich ernsthafte Wissenschaftler der Stagnation ihrer Erfolgsaussichten und der Grenzen ihres bisherigen Vorgehens bewusst sind. weiter ...
 

 

Tierversuche - Alternative Testverfahren

 

Antikörpergewinnung
Anstelle der quälerischen Antikörpergewinnung (Antikörper sind Abwehrstoffe gegen körperfremde Erreger wie Bakterien oder Viren) durch zuvor immunisierte Säugetiere legen nun bei dem von Frau Dr. Cornelia Gippner-Steppert, München, entwickelten System immunisierte Hühner Eier, die Immun-globuline enthalten.
Zum Vergleich: Ein Huhn liefert in fünf Monaten mit seinen Eiern die gleiche Menge Antikörper wie 40 Kaninchen
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Computer-Systeme statt Tierversuche

Die vielen Möglichkeiten von Computersimulation anstelle von Tierversuchen werden eingesetzt.  weiter ...

 

Viele angeln im Blut der Tiere...

Nicht nur ausgewiesene Tierfreunde fordern ethisch begründet die Abschaffung von Tierversuchen. So sprachen sich bei einer ZDF-Telefon-Befragung in Deutschland 75% gegen Tierversuche aus. 17,5 % sahen sie als "bedingt notwendig" an, nur mehr 7,5% der Anrufer bejahten Tierexperimente.

Vor allem wissenschaftlich begründet wird mehr und mehr Kritik an der Methodik der Tierversuche laut. Die "Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V." artikuliert es auf den Punkt : "Tierversuche sind nicht nur nicht notwendig, sondern ein unkalkulierbares Risiko für den Menschen."  weiter ...

 

Affen-Experimentatoren -  gefährliche Psychopathen für Mensch und Tier?

Jeder Experimentator der mit Affen Versuche macht, steht unweigerlich vor folgendem zentralen Problem: 

Wenn eine Vergleichbarkeit von (zudem künstlich erzeugten) Krankheitsbildern bei Affen wegen der Verschiedenheit der Spezies Affe-Mensch nicht gegeben ist - ist folglich nicht jeder Experimentator ein betrügerischer Scharlatan, der täuscht und vorgaukelt mit Experimenten an Affen segensreiche Erkenntnisse für den Menschen erlangen zu können?  weiter ...

 

 

Die Seite mit der Maus

Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel?

Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tierärztin. Tierärzte sind die, die eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle sehen das so. Frau R. möchte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich braucht sie den nicht, aber es sieht halt hübsch aus vor dem Namen. Um »Dr.« vor seinen Namen schreiben zu dürfen, kann man zum Beispiel ein paar Tierversuche machen. Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen Schläuche in den Magen. Sie will ausprobieren, wie man Kaninchen und Meerschweinchen mit Flüssignahrung ernähren kann. Die Kaninchen und Meerschweinchen finden das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck. Macht nichts, Frau R. nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen und stopft weiter. Manche Kaninchen und Meerschweinchen sterben nicht gleich, sondern später. Andere fressen vor lauter Stress nichts mehr und kriegen Haarausfall und Durchfall. Macht nichts, denkt sich wohl Frau R., Hauptsache ist der Titel.


Das ist Frau M. aus F. Sie ist auch Tierärztin und will auch einen Doktortitel haben. Sie zapft Schweinen Blut ab und zwar so viel, dass die ganz schlapp werden. Ein paar Schweinen, denen sie Blut abgezapft hat, tut sie Bakterien in die Blutbahn. Bakterien gehören nicht in die Blutbahn. Wenn welche drin sind, nennt man das Blutvergiftung. Davon kriegen die Schweine hohes Fieber. Sie zittern und werden totkrank. Frau M. findet heraus, dass es den Schweinen schlechter geht, wenn sie Blut abzapft und Bakterien ins Blut tut, als wenn sie nur Blut abzapft. Mal ehrlich, wärst Du da nicht auch drauf gekommen, ohne Bakterien in Schweine zu tun?
Das ist Frau S. aus A. Sie ist auch Tierärztin und will auch einen Doktortitel. Frau S. macht Forschung für die Humanmedizin - also für Menschen. Sie forscht aber nicht an Menschen, sondern an Hunden. Sie bohrt acht Hunden jeweils 18 Löcher in die Ober- und Unterkiefer. Hundeknochen ist unheimlich hart. So hart, dass Knochenstücke beim Bohren herausbrechen und manchmal sogar der Bohrer abbricht. In die Löcher werden Testmaterialien gefüllt. Die Hunde kriegen ganz schreckliche Entzündungen am Zahnfleisch und am Knochen um die Zähne. Die Schleimhaut stirbt ab und abgefaulte Knochenstücke fallen heraus. Schliesslich bringt Frau S. die Hunde um. Ein bisschen schlechtes Gewissen hat sie ja schon, die Frau S. Sie widmet ihre Arbeit den umgebrachten Hunden. Ob die sich wohl darüber freün? Frau S. stellt fest, dass Hundeknochen ganz anders ist als Menschenknochen und dass Hunde deswegen doch nicht so geeignet sind, wenn man was über Menschen herausfinden will. Mal ehrlich, hättest Du das nicht auch gewusst, auch ohne Löcher in Hunde zu bohren?
Das ist Frau G. aus B. Sie ist auch Tierärztin, hat aber schon einen Doktortitel. Und sie hat keine Tiere dafür gequält. Das geht nämlich auch. Frau G. findet, dass möglichst viele Leute wissen sollen, was manche Tierärzte für ihren Doktortitel machen. Deshalb sucht sie nach solchen Doktorarbeiten und packt sie ins Internet - in die Datenbank über Tierversuche. Gerade hat sie wieder 50 neue Beschreibungen von Tierversuchen, darunter 17 Doktorarbeiten, in die Datenbank gepackt. Wenn Du also wissen willst, wie und wo Tiere für sinnlose Versuche gequält werden, klick auf www.datenbank-tierversuche.de. Wenn Du wissen willst, was man gegen Tierversuche tun kann, klick auf www.aerzte-gegen-tierversuche.de und www.tierrechte.de.

Entnommen aus einem Newsletter der datenbank-tierversuche.de

Verfasser(in): Dr. med. vet. Corina Gericke

 

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