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Ethische Gründe gegen Tierversuche
„Die Kreatur ist auch dem
Leiden unterworfen in derselben Weise wie
wir. Die wahre tiefe Menschlichkeit erlaubt
uns nicht, ihr Leiden aufzuerlegen“
(Albert Schweitzer)
Noch
nie wurden Tiere in so riesiger Zahl tagtäglich
vermarktet, verbraucht, gequält, zugrunde gerichtet und
umgebracht wie in den letzten Jahren. Auch in Forschung
und chemischer Industrie ist der Tiermissbrauch nach wie
vor Tagesroutine. Millionen Tiere müssen bei
Experimenten Jahr für Jahr ihr Leben lassen. Abgesehen
von den methoden- kritischen Gründen und den
Möglichkeiten von Alternativen verbieten sich
Tierversuche auch aus ethischen Überlegungen.
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Datenbank-Tierversuche |
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Sind Tierversuche unsere Rettung?
Die meisten Krankheiten
sind nicht heilbar

6000 Versuchstiere werden
täglich in Deutschland zu Tode gequält. Zwei Drittel unserer Krankheiten sind
nach 150 Jahren Tierversuchsmedizin weder heil- noch ausreichend behandelbar.
Herz- und Gefäßkrankheiten verursachen fast 50 %, Krebs 25 % aller Todesfälle.
Unzählige Menschen leiden an Rheuma, Arthrose, Allergien. Die Zahl deutscher
Diabetiker wird bald 10 Millionen erreichen. Viele Wissenschaftler behaupten:
»ohne Tierversuche müssen wir an schrecklichen Krankheiten sterben«. Doch
sterben wir nicht vielleicht wegen der Tierversuche an schrecklichen
Krankheiten?
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Tierversuche aus medizinisch wissenschaftlicher Sicht
Diese 8-seitige Broschüre
von den
"Tierversuchsgegnern Schweiz" kann
kostenlos bei uns bestellt werden
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DER TIERVERSUCH
Anwendungsbereiche - Kritik - Forschungsmethoden ohne Tierleid
Was
ist ein Tierversuch?
In
einer Zeit gigantischer technischer Fortschritte, die es ermöglichen,
von der Erde aus auf Knopfdruck ein kleines Mobil auf dem Mars in 55
Millionen Kilometer Entfernung Bohrungen ausführen zu lassen, ist es
unvorstellbar, dass sich Wissenschaftler auf anderen Forschungsgebieten
noch immer mittelalterlicher Methoden bedienen. Die Rede ist von
Tierversuchen! Da die Tierversuchsproblematik ein viel diskutiertes
Thema darstellt, ist eine sachliche und vor allem wahrheitsgetreue
Aufklärung der Bevölkerung das Hauptanliegen der Vereinigung "Ärzte
gegen Tierversuche e.V.. Viele Laien verstehen unter einem Tierversuch
die Verabreichung eines fertigen Medikamentes an ein krankes Tier, das
bei guter Wirkung danach auch kranken Menschen gegeben wird. Das ist
eine völlig falsche Vorstellung und entspricht keineswegs der Realität.
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Forschung an schmerzfreier Materie
Eine erfreuliche Anzahl namhafter Forscher wendet sich durch die
Erkenntnis einer völlig unbefriedigenden Verwertbarkeit der
Tierversuchsergebnisse und deren Risiken für den Menschen in zunehmendem
Maße neuen Methoden der Forschung an schmerzfreier Materie zu. Ein
solches
Umdenken,
auch in der Industrie, geschieht zwar nicht vorwiegend aus tierethischen
Gründen, sondern weil sich ernsthafte Wissenschaftler der Stagnation
ihrer Erfolgsaussichten und der Grenzen ihres bisherigen Vorgehens
bewusst sind.
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Tierversuche - Alternative Testverfahren
Antikörpergewinnung
Anstelle der quälerischen Antikörpergewinnung (Antikörper sind
Abwehrstoffe gegen körperfremde Erreger wie Bakterien oder Viren) durch
zuvor immunisierte Säugetiere legen nun bei dem von Frau Dr. Cornelia
Gippner-Steppert, München, entwickelten System immunisierte Hühner Eier,
die Immun-globuline enthalten.
Zum Vergleich: Ein Huhn liefert in fünf Monaten mit seinen Eiern die
gleiche Menge Antikörper wie 40 Kaninchen.
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Computer-Systeme statt Tierversuche
Die vielen
Möglichkeiten von Computersimulation anstelle von Tierversuchen werden
eingesetzt.
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Viele angeln im Blut der Tiere...
Nicht
nur ausgewiesene Tierfreunde fordern ethisch begründet
die Abschaffung von Tierversuchen. So sprachen sich bei
einer ZDF-Telefon-Befragung in Deutschland 75% gegen
Tierversuche aus. 17,5 % sahen sie als "bedingt
notwendig" an, nur mehr 7,5% der Anrufer bejahten
Tierexperimente.
Vor
allem wissenschaftlich begründet wird mehr und mehr
Kritik an der Methodik der Tierversuche laut. Die
"Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V." artikuliert
es auf den Punkt : "Tierversuche sind nicht nur nicht
notwendig, sondern ein unkalkulierbares Risiko für den
Menschen."
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Affen-Experimentatoren - gefährliche
Psychopathen für Mensch und Tier?
Jeder Experimentator der mit Affen Versuche macht, steht
unweigerlich vor folgendem zentralen Problem:
Wenn eine Vergleichbarkeit von (zudem künstlich
erzeugten) Krankheitsbildern bei Affen wegen der
Verschiedenheit der Spezies Affe-Mensch nicht gegeben
ist - ist folglich nicht jeder Experimentator ein
betrügerischer Scharlatan, der täuscht und vorgaukelt
mit Experimenten an Affen segensreiche Erkenntnisse für
den Menschen erlangen zu können?
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Die
Seite mit der Maus
Heute: Wie bekommt man einen Doktortitel?
Das ist Frau R. aus H. Sie ist Tierärztin.
Tierärzte sind die, die eigentlich Tiere heilen sollen. Aber nicht alle
sehen das so. Frau R. möchte gern einen Doktortitel haben. Eigentlich
braucht sie den nicht, aber es sieht halt hübsch aus vor dem Namen. Um
»Dr.« vor seinen Namen schreiben zu dürfen, kann man zum Beispiel ein
paar Tierversuche machen. Frau R. stopft Kaninchen und Meerschweinchen
Schläuche in den Magen. Sie will ausprobieren, wie man Kaninchen und
Meerschweinchen mit Flüssignahrung ernähren kann. Die Kaninchen und
Meerschweinchen finden das gar nicht gut und einige sterben vor Schreck.
Macht nichts, Frau R. nimmt ein paar neue Kaninchen und Meerschweinchen
und stopft weiter. Manche Kaninchen und Meerschweinchen sterben nicht
gleich, sondern später. Andere fressen vor lauter Stress nichts mehr und
kriegen Haarausfall und Durchfall. Macht nichts, denkt sich wohl Frau
R., Hauptsache ist der Titel.
Das ist
Frau M. aus F. Sie ist auch Tierärztin
und will auch einen Doktortitel haben. Sie zapft Schweinen Blut ab und
zwar so viel, dass die ganz schlapp werden. Ein paar Schweinen, denen
sie Blut abgezapft hat, tut sie Bakterien in die Blutbahn. Bakterien
gehören nicht in die Blutbahn. Wenn welche drin sind, nennt man das
Blutvergiftung. Davon kriegen die Schweine hohes Fieber. Sie zittern und
werden totkrank. Frau M. findet heraus, dass es den Schweinen schlechter
geht, wenn sie Blut abzapft und Bakterien ins Blut tut, als wenn sie nur
Blut abzapft. Mal ehrlich, wärst Du da nicht auch drauf gekommen, ohne
Bakterien in Schweine zu tun?
Das ist
Frau S. aus A. Sie ist auch Tierärztin
und will auch einen Doktortitel. Frau S. macht Forschung für die
Humanmedizin - also für Menschen. Sie forscht aber nicht an Menschen,
sondern an Hunden. Sie bohrt acht Hunden jeweils 18 Löcher in die Ober-
und Unterkiefer. Hundeknochen ist unheimlich hart. So hart, dass
Knochenstücke beim Bohren herausbrechen und manchmal sogar der Bohrer
abbricht. In die Löcher werden Testmaterialien gefüllt. Die Hunde
kriegen ganz schreckliche Entzündungen am Zahnfleisch und am Knochen um
die Zähne. Die Schleimhaut stirbt ab und abgefaulte Knochenstücke fallen
heraus. Schliesslich bringt Frau S. die Hunde um. Ein bisschen
schlechtes Gewissen hat sie ja schon, die Frau S. Sie widmet ihre Arbeit
den umgebrachten Hunden. Ob die sich wohl darüber freün? Frau S. stellt
fest, dass Hundeknochen ganz anders ist als Menschenknochen und dass
Hunde deswegen doch nicht so geeignet sind, wenn man was über Menschen
herausfinden will. Mal ehrlich, hättest Du das nicht auch gewusst, auch
ohne Löcher in Hunde zu bohren?
Das ist
Frau G. aus B. Sie ist auch Tierärztin,
hat aber schon einen Doktortitel. Und sie hat keine Tiere dafür gequält.
Das geht nämlich auch. Frau G. findet, dass möglichst viele Leute wissen
sollen, was manche Tierärzte für ihren Doktortitel machen. Deshalb sucht
sie nach solchen Doktorarbeiten und packt sie ins Internet - in die
Datenbank über Tierversuche. Gerade hat sie wieder 50 neue
Beschreibungen von Tierversuchen, darunter 17 Doktorarbeiten, in die
Datenbank gepackt. Wenn Du also wissen willst, wie und wo Tiere für
sinnlose Versuche gequält werden, klick auf
www.datenbank-tierversuche.de. Wenn Du wissen willst, was man gegen
Tierversuche tun kann, klick auf www.aerzte-gegen-tierversuche.de und
www.tierrechte.de.
Entnommen aus einem Newsletter der
datenbank-tierversuche.de
Verfasser(in): Dr. med. vet. Corina Gericke |
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