Arbeitskreis humaner

 

                    Tierschutz e.V.   (gegr.1991)

 
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Affen-Experimentatoren -  gefährliche Psychopathen für Mensch und Tier?

Jeder Experimentator der mit Affen Versuche macht, steht unweigerlich vor folgendem zentralen Problem: 

- Wenn eine Vergleichbarkeit von (zudem künstlich erzeugten) Krankheitsbildern bei Affen wegen der Verschiedenheit der Spezies Affe-Mensch nicht gegeben ist - ist folglich nicht jeder Experimentator ein betrügerischer Scharlatan, der täuscht und vorgaukelt mit Experimenten an Affen segensreiche Erkenntnisse für den Menschen erlangen zu können?

- So eine Vergleichbarkeit von ( bewusst zugefügten) Krankheiten wegen der Gleichheit der Spezies Affe-Mensch aber gegeben ist - ist dann nicht jeder Experimentator ein Verbrecher, der lebensverachtend menschenähnliche Tiere, resp. affenartige Menschen quält? Ergänzend dazu sei noch die Feststellung des Biologen David Penny zitiert der konstatierte: “Schimpansen stimmen zu 98,7% mit den Anlagen des Menschen überein und - Menschenaffen sind mindestens so intelligent wie vierjährige Kinder”.

Ist so oder so, nach solchen Erkenntnissen, der Affen-Experimentator nicht zwingend als gefährlicher Psychopath für Mensch und Tier einzustufen ? Das müssen Tierexperimentatoren sich fragen lassen.

Ein Erklärungsversuch für Tierversuche sei nachfolgend noch angeführt:

“Tierversuche kosten Millionen - bringen aber Milliarden, oder Doktorwürden. Und gewähren als Alibi-Funktion Straffreiheit, falls etwas passiert. Deshalb macht man sie.” Aber wäre ein solch unethisches, schlicht erbärmliches Mediziner-Verhalten noch mit dem Eid des Hippokrates zu vereinbaren?

Nur der Weise reist vom Irrtum zur Wahrheit.

Wann werden sich Tierexperimentatoren sich auf diese Reise begeben?

Das fragt der Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V. - Ulrich Dittmann / 22.10.2007